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Der Schutz der sexuellen und reproduktiven Gesundheit verpflichtet!

Obwohl im österreichischen Aktionsplan Frauengesundheit der Schutz und die Förderung der sexuellen Gesundheit als Wirkungsziel mit gleich 6 Maßnahmen verankert ist, wollen ÖVP und FPÖ nun professionelle Sexualpädagogik durch externe Vereine an Schulen verbieten.

Das Frauengesundheitszentrum Kärnten, als Fachstelle für frauenspezifische Gesundheitsförderung und als Focal Point des Landes Kärnten, spricht sich vehement gegen diese Verschlechterung aus:

„Qualitätsgesicherte Sexualpädagogik ist unverzichtbar, wenn wir Jugendliche nicht mit Fehlinformationen aus dem Internet, Mythen und Vorurteilen alleine lassen wollen. Mädchen und junge Frauen müssen darin unterstützt werden, selbstbewusst und gesundheitskompetent über ihren Körper und ihre Sexualität zu bestimmen um sich abgrenzen und schützen zu können. Österreich hat sich – und das ist beispielgebend in Europa – zur Umsetzung von Gesundheitszielen verpflichtet. Ein parlamentarisches Verbot von Sexualpädagogik durch externe Fachkräfte, wäre ein – jungen Menschen gegenüber – verantwortungsloser Rückschritt in der sexuellen und reproduktiven Gesundheitsförderung in Österreich“, betont Frau Mag.a Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrum Kärnten.

Gegen das genannte Vorhaben haben hunderte Vereine und Expert*innen, tausende Betroffene, Lehrkräfte und Eltern in Form von Stellungnahmen und durch die Unterzeichnung der Petition #redmadrüber, bereits Widerstand geleistet.

Weitere Informationen dazu unter:

Plattform Sexuelle Bildung: http://sexuellebildung.at/aktuelles/statement-sexualpadagik-externer-vereine-in-schulen/

Petition #redmadrüber: https://mein.aufstehn.at/petitions/redmadruber-initiative-fur-qualitatsvolle-sexualpadagogik

Stand: 01. Juli 2019