Rückblicke

Rückblick, September 2021

Die Stimme und ihre Wirkung auf Körper und Seele …

Professionell, humorvoll und mit viel Herz angeleitet, entdeckten die Besucherinnen in den „Gesunden Gemeinden“ Paternion und Arnoldstein die persönliche Stimmkraft, und welch wichtige Rolle dabei die Körperhaltung spielt. Logopädin und Psychologin Dr.in Barbara Widhalm vermittelte den Besucherinnen Informationen und Übungen, um gut gestimmt den Alltag zu meistern und damit auch ein Stück weit mehr Selbstvertrauen zu gewinnen.

Durch das Fördern und Erkennen der eigenen Potentiale kann nicht nur die Stimme und das eigene Auftreten, sondern auch die Gesundheit gestärkt werden.

Bildquelle: MZ, Frauengesundheitszentrum Kärnten

Sex-Mythen auf dem Prüfstand

Die sympatische Referentin Anna Dillinger klärt über Sex-Mythen aufAnlässlich des Welttags der sexuellen Gesundheit, lud das Frauengesundheitszentrum Kärnten im September zu einem Zoom-Vortrag ein, der zum Schmunzeln anregte.

Anna Dillinger – Psychologische- und Sexualberaterin, Sexualpädagogin aus Wien, verstand es auf anschauliche Art und Weise, einige neue Erkenntnisse zum Thema Sexuelle Gesundheit zu übermitteln und die Frauen dazu anzuregen, kursierende Geschichten in Hinblick auf Lust, Orgasmus und den weiblichen Körper zu hinterfragen.

Weiters betonte die erfahrene Referentin, dass es bei sexueller Gesundheit nicht nur um körperliche Gesundheit oder den Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen geht. Auch der positive Umgang mit Sexualität, frei von Leistungsdruck, Klischees oder Mythen kann zum lustvollen Wohlbefinden beitragen!

Bildquelle: Anna Dillinger / MZ, Frauengesundheitszentrum Kärnten

Momente für mich

Einen entspannenden und dennoch lehrreichen Abend verbrachte eine kleine Gruppe von Frauen im SeptemMomente für mich_beschriftete Steine_AdobeStock_80589382JeanetteDietlber im Frauengesundheitszentrum Kärnten mit der klinischen Psychologin und Gesundheitspsychologin Mag.a Kerstin Kulterer-Prodnik.

Aus den begeisterten Rückmeldungen der Teilnehmerinnen war ersichtlich, dass viele Erkenntnisse über persönliche Kraftquellen und bereits vorhandene, aber verschüttete Ressourcen mitgenommen wurden. Die Frauen erlernten kleine gedankliche und körperliche Übungen. Zukünftig können damit im Alltagstrubel schnell und ohne großen Aufwand individuelle Momente der Entspannung geschaffen werden.

Bildquelle: AdobeStock_80589382JeanetteDietl

Rückblick, August 2021

Orientierung für Frauengesundheit

Nach längerer, pandemiebedingter Pause konnte Frau Mag.a Steinhauser eine Gruppe von jungen Frauen begrüßen, die im August kurz vor den Abschlussprüfungen zum Nachholen ihres Pflichtschulabschlusses standen. Die von den Volkshochschulen initiierte Exkursion hatte zum Ziel, den Frauen im Rahmen eines Vortrags gesundheitsförderliche Maßnahmen näherzubringen und frauenspezifische Determinanten für Gesundheit aufzuzeigen. Die Teilnehmerinnen zeigten sich sehr interessiert, es ergaben sich einige spannende Fragestellungen und Diskussionen.

Mag.a Steinhauser sammelt mit den Teilnehmerinnen Determinanten, die Gesundheit beeinflussen.

Was liefert der Newsletter des Frauengesundheitszentrum Kärnten und wo kann frau sich anmelden?

Rückmeldungen der Teilnehmerinnen.

Fixer Bestandteil des Vortrages mit Mag.a Steinhauser sind die „3 Fragen für meine Gesundheit“. Sie tragen dazu bei, die gesundheitskompetente Kommunikation zwischen KonsumentInnen / PatientInnen und Gesundheitsfachkräften auf schnelle und effektive Weise zu verbessern.

„3 Fragen für meine Gesundheit“ ist angelehnt an das Konzept „Ask me 3“ des Institute for Healthcare Improvement aus den USA, das inzwischen international zur Aktivierung der Bevölkerung eingesetzt wird so auch vom Frauengesundheitszentrum Kärnten oder der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz.

Rückblick, Mai 2021

Wissen und Werkzeug für Frauengesundheit

Mit dem neuen Leitfaden für frauengerechte gesundheitsförderliche Veranstaltungen in den „Gesunden Gemeinden“ Kärntens, knüpft das Frauengesundheitszentrum Kärnten an die 2020 umgesetzten Fortbildungsmaßnahmen für Mitglieder und LeiterInnen der Arbeitskreise in den „Gesunden Gemeinden“ an. Wie alle Angebote vom Frauengesundheitszentrum Kärnten basiert er auf einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis. Also dem Wissen, dass Gesundheit nicht eindimensional funktioniert, sondern von vielen Gesundheitsdeterminanten abhängt.

Der Leitfaden wurde von Prof.in Dr.in Birgit Buchinger MSc, Solution Sozialforschung & Entwicklung e.U., www.solution.co.at;  Mag.a Nicole Schaffer, Schaffer Research, www.schaffer-research.at und Mag.a Regina Steinhauser, Frauengesundheitszentrum Kärnten, www.fgz-kaernten.at in einem mehrmonatigen, intensiven Prozess erarbeitet.

 

Der Leitfaden „Wissen und Werkzeug für Frauengesundheit“ wird den „Gesunden Gemeinden“ vom Gesundheitsland Kärnten kostenlos zugesandt und unterstützt mehrere von den 10 Gesundheitszielen Österreich, allen voran das Ziel: Gesundheitliche Chancengerechtigkeit für alle Menschen sicherstellen. Das neue Werkzeug für die „Gesunden Gemeinden“ hilft mit Basiswissen und einer konkreten Checkliste bei der Planung von frauengerechten gesundheitsförderlichen Veranstaltungen.

 

Frauengesundheit fördern und fordern

Am 26. Mai lud das Frauengesundheitszentrum Kärnten anlässlich des Internationalen Aktionstages für Frauengesundheit (weltweit am 28. Mai) zur Online-Veranstaltung „Frauengesundheit fördern und fordern“, ein.

Eingeladen waren ProfessionistInnen und MultiplikatorInnen, um die Wahrnehmung für frauenspezifische Erfordernisse bei Gesundheitsthemen zu stärken.

Der Abend wurde von der Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten, LHStv.in Dr.in Beate Prettner eröffnet. Die Gesundheitspolitikerin und Medizinerin betonte den Aspekt der psychischen Gesundheit vor dem Hintergrund von gesteigerten Anforderungen an Frauen während der COVID-19-Pandemie. Dr.in Prettner gab ein klares Statement zur Wichtigkeit der Gendermedizin ab und kündigte Fortbildungsmaßnahmen für MedizinerInnen in Kärnten in Zusammenarbeit mit der MedUni Wien, an. Vorgestellt wurde von der Gesundheitsreferentin auch der neue Leitfaden für frauengerechte gesundheitsförderliche Veranstaltungen in den „Gesunden Gemeinden“.

Dieser Leitfaden wurde von Prof.in Dr.in Birgit Buchinger, Mag.a Nicole Schaffer und Mag.a Regina Steinhauser als Qualitäts-Maßnahme des Frauengesundheitszentrum Kärnten für mehr Wissen und Werkzeug in den „Gesunden Gemeinden“, erarbeitet.

Mag.a Regina Steinhauser, die Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrum Kärnten, ging im zweiten Beitrag des Abends auf geschlechtsspezifische Bedarfe und Notwendigkeiten in der Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung ein.

Regenbogenmodell: Was beeinflusst Frauengesundheit

Quellenangabe:
Wissen und Werkzeug für Frauengesundheit. Den Leitfaden für frauengerechte gesundheitsförderliche Veranstaltungen in den „Gesunden Gemeinden“ erhalten Sie beim Gesundheitsland Kärnten oder als PDF auf unserer Webseite: https://www.fgz-kaernten.at/angebote/kostenlose-broschueren/

Hier schloss Univ.-Lektorin Dr.in Miriam Hufgard-Leitner, MSc, mit Ihrem Vortrag „Geschlechtsspezifische Aspekte von Gesundheit und Krankheit“ direkt an. Sehr präzise und eindringlich verdeutlichte Sie am Beispiel von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem Krankheitsbild der Depression, die gesundheitlichen Nachteile und Risiken für Frauen und Männer wenn das biologische (Sex) sowie das soziale (Gender) Geschlecht, in der Prävention, der Krankheitsversorgung und der medizinischen Forschung nicht konsequent berücksichtigt werden.

Der abschließende Programmpunkt galt der Ermutigung und dem Empowerment der 35 Teilnehmenden. Die Klinische und Gesundheitspsychologin, Mag.a Martina Genser-Medlitsch gestaltete 1,5 Stunden mit Inputs und zahlreichen Übungen für eine Krisenbewältigung mit Geduld und Zuversicht.

Der umfangreiche Abend war bereits die 13. erfolgreiche Online-Veranstaltung des Frauengesundheitszentrum Kärnten im Frühjahr 2021.

Was den teilnehmenden Frauen zum Thema „Frauengesundheit“ besonders wichtig ist, hielten sie auf unserer digitalen Pinnwand fest:

Frauengesundheit fördern und fordern_Pinwand

Bildquelle: Frauengruppe_AdobeStock_259306433_dubova

Rückblick, März 2021

Es ist wie Gewichtheben im Marathon – Gedanken über Frauengesundheit in der Pandemie

von Mag.a Regina Steinhauser anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März 2021

Gesundheit braucht mehr als Infektionsschutz und gesunden Lebensstil, das spüren wir alle seit Beginn der Pandemie. Die Erfahrung wird langsam aber noch zu selten bei Maßnahmen berücksichtigt. Dadurch kommt es für viele Bevölkerungsgruppen in Österreich zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen. Frauen sind Teil dieser Gruppen – oft stellen sie die Mehrheit, wie unter AlleinerzieherInnen, oder in der Bevölkerungsgruppe mit Armutsgefährdung trotz Erwerbsarbeit, bei alleinstehenden SeniorInnen oder bei Menschen mit einer depressiven Erkrankung.

Hier mehr lesen