Abgeschlossene Modelle des Frauengesundheitszentrum Kärnten

„Gesund und glücklich – Frausein in Villach“

März 2017 bis Dezember 2017

„Gesund und Glücklich – Frausein in Villach“ ist ein partizipatives Projekt zur Erhöhung gesundheitsförderlicher Angebote und Strukturen in der Stadt Villach für Frauen.

Projektbeschreibung

Zwischenbericht August 2017

Endbericht Dezember 2017

Strukturmaßnahme zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengerechtigkeit in der Kernkompetenz Sexuelle Gesundheit

März 2016 bis Juni 2016

Zu den Aufgaben des Frauengesundheitszentrum Kärnten gehört auch die Vertretung von gesundheitlichen Anliegen der in Kärnten lebenden Frauen und Mädchen und die Veröffentlichung bzw. Weiterleitung dieser Interessen an EntscheidungsträgerInnen und Fachkräfte im Gesundheitswesen, um die Verbesserung von für die Gesundheit relevanten Verhältnissen anzustoßen.
Daher begann das Frauengesundheitszentrum Kärnten eine Strukturmaßnahme, mit dem Ziel, die gesundheitliche Chancengerechtigkeit in Bezug auf  frauenärztliche Betreuung in Kärnten unabhängig von Einkommenssituation, Wohnort oder Lebensumständen schrittweise zu verbessern.

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Ergebnisse der Meinungsumfrage „Frauenärztliche Betreuung – was ist Ihnen wichtig?“

Modellprojekt „Was heißt hier schön?“

November 2013 bis Mai 2014

Das Frauengesundheitszentrum Kärnten beschäftigt sich in seiner Arbeit schon seit 15 Jahren damit, welche Bedeutung das Aussehen und die Figur für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen hat. Viele Jugendliche und Erwachsene sind so unglücklich mit ihrem Körper, dass sie versuchen ihn zu verändern. Leider können manche dieser Versuche für die Gesundheit, ja sogar für das Leben gefährlich werden. Ständiges „Auf-Diät-Sein“, chirurgische Operationen und Essstörungen sind dafür Beispiele.

Im Modellprojekt „Was heißt hier schön?“ werden gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der landwirtschaftlichen Fachschule Goldbrunnhof in Völkermarkt, Kommunikations-Instrumente entworfen, die zukünftig Jugendliche und Erwachsene unterstützen sollen sich selbst zu achten, unabhängig von Figur und Gewicht.

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„Lebe dich!“ – Sei einzig, nicht artig!

April 2010 bis November 2011

Das Frauengesundheitszentrum Kärnten hat es sich zur Aufgabe gemacht Frauen dort abzuholen wo sie leben, lieben und arbeiten. Unabhängig von Gewicht, Erwartungen, Leistungsdruck wird durch das Projekt „Lebe dich“ der Selbstwert der Kärntner Frauen und Mädchen gekräftigt. Stärkende, positive, motivierende Nachrichten von Frauen für Frauen werden mit Hilfe von Haftzetteln an Orten angebracht, an denen sie leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen.

„Lebe dich“ ist eine Botschaft für Mädchen und Frauen jeden Alters und jeder Kultur! Zu sich selber stehen, sich selbst achten, für sich selbst gut sorgen, ist der Aufruf den Frauen mit „Lebe dich“ an Mädchen und Frauen weitergeben können! – dies ist gelebte Frauensolidarität.

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Schutz vor Passiv Rauch

Jänner 2010 bis Jänner 2013

Bewusstseinskampagne zur Sensibilisierung der Zielgruppe durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Erstellung von Standards und Qualitätskriterien für Rauch-Stopp-Gruppen, Identifizierung von qualifizierten ReferentInnen bzw. GruppenleiterInnen zur Durchführung von geschlechtssensiblen, standardisierten Motivationsvorträgen und Rauch-Stopp-Gruppen im Bundesland Kärnten, Kooperationen mit diversen Kärntner Organisationen, Entwicklung von Evaluationsinstrumenten sowie Durchführung der Evaluation und die Initiierung von geschlechtssensiblen Rauch-Stopp-Gruppen.

Prävention Gebärmutterhalskrebs

Juli 2008 bis Juni 2009

Gebärmutterhalskrebs gehört zu den am besten verhinderbaren Krebsarten. Im April 2008 erhielt die Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrum Kärnten, Mag.a Regina Steinhauser vom Gesundheitsreferenten des Landes Kärnten den Auftrag, ein umfassendes Präventionsprojekt in Bezug auf Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln und umzusetzen.

Erster Kärntner Mädchengesundheitstag

Februar 2006 bis Jänner 2007

Der Kinder- und Jugendgesundheitsbericht des Landes Kärnten (2006) zeigte geschlechtsspezifische Unterschiede im Gesundheitshandeln von Mädchen und Burschen sowie bei Beschwerden auf. Das Kärntner Frauengesundheitsprogramm bestätigte Versorgungslücken im ländlichen Raum sowohl für geschlechtsspezifische Gesundheitsarbeit als auch für Mädchenarbeit insgesamt. Es fehlt Wissen über Angebote, Methoden und Trägerorganisationen. Bewusstsein für Mädchengesundheit ist bei Mädchen, Eltern und AkteurInnen gering.

Das Frauengesundheitszentrum Kärnten erhielt daher den Auftrag, den „Ersten Kärntner Mädchengesundheitstag“ in einer Gesunden Gemeinde zu entwickeln und umzusetzen.Dieser „Aktionstag“ sollte aus Workshops, Schnupperangeboten und Infoständen für 10 – 18-jährige Mädchen bestehen und Möglichkeiten für Erstkontakte mit Institutionen sowie ein begleitendes Angebot für Eltern und Lehrkräfte bieten.


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Mädchengesundheitskalender

März 2006 bis Dezember 2006

Mädchen klagen häufiger über psychische und körperliche Beschwerden, sind häufiger übergewichtig und körperlich weitgehend inaktiver als Burschen. Mädchen nehmen ebenso häufiger als Burschen Medikamente. Diese Tendenzen verstärken sich mit zunehmendem Alter und mit Zugehörigkeit zur Unterschicht.

Das FGZ Kärnten wurde vom Gesundheitsreferat des Landes Kärnten beauftragt zeitgemäße und mädchengerechte Gesundheitsmaßnahmen zu entwickeln, die gezielt auf genannten Problemstellungen reagieren. Eine dieser Maßnahmen war die Erstellung des Kalenders „Ich schau auf mich“ mit Gesundheitstipps von Mädchen und Sachinformationen von ExpertInnen für alle Kärntner Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren.

Frauengesundheitsprogramm des Bundeslandes Kärnten

März 2005 bis April 2006

Im Jahr 2001 wurde im Auftrag des Frauengesundheitszentrum Kärnten eine Studie zu Brustkrebs in Kärnten durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wurden auch Maßnahmen zur Verbesserung der Frauengesundheiten vorgeschlagen. Eine der Maßnahmenempfehlungen sah die Entwicklung eines Frauengesundheitsprogramms für das Bundesland Kärnten vor.

Modellprojekt „Lust auf Leben“

August 2002 bis April 2004

Das Frauengesundheitszentrum Kärnten arbeitet nach einem lebensphasen- und lebensweltenspezifischen Ansatz in der Gesundheitsförderung. Daher ist es der Institution ein Anliegen, für Mädchen altersgerechte Gesundheitsinformationen anzubieten und Angebote zu entwickeln, die die Gesundheitsressourcen und Lebenskompetenzen von Mädchen stärken.
Aufgrund des regelmäßigen Kontakts zwischen der CHS Villach (projektdurchführende Schule) und dem Frauengesundheitszentrum Kärnten entstand die Idee, mit der Schule ein langfristiges Modellprojekt,  durchzuführen.
Die Aufgabe des zwei Jahre dauernden Projektes war die Erprobung eines Modells für Gesundheitsförderung und Prävention von Ess-Störungen im Lebensraum Schule. Gesundheitsstärkende Alternative n wurden aufgezeigt und neue Handlungskompetenzen entwickelt und erprobt, sowie Platz für Lebensfreude und Zeit für das gemeinsame Gespräch in der Schule geschaffen.

Projekt Prozessevaluation

März 2002 bis März 2003

Das Frauengesundheitszentrum Kärnten bemüht sich seit seiner Eröffnung im März 1999, den Zusammenhang zwischen weiblichen Lebenssituationen und gesundheitlichen Problemen aufzuzeigen. Aufgabe ist es, Informationen zu liefern, um Mädchen und Frauen in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen und selbstbestimmtes gesundheitsförderliches Handeln zu ermöglichen. Diesversucht das Frauengesundheitszentrum Kärnten gerecht zu werden und hat die vorliegende externe Prozessevaluation in Auftrag gegeben.

Modellprojekt „Verhüten  – aber wie?“

November 2000 bis Februar 2002

Ein großes Anliegen des Frauengesundheitszentrum Kärnten ist die Stärkung der Eigenkompetenz von Mädchen und das Liefern von Informationen, damit sie gesundheitsförderliche Entscheidungen treffen und Handlungen setzen können.
Daher wurde ein peer education Projekt zum Thema Verhütung mit Mädchen zu entwickeln. Wichtig war dabei, das Thema Verhütung nicht abzugrenzen von den Lebensthemen: Beziehungen, Sexualitäten, Kommunikation und Selbstbewusstsein.

Studie Brustkrebs

September 2000 bis Oktober 2001

Das FGZ Kärnten führte, eine einjährige qualitative Studie zum Thema Brustkrebs in Kärnten durch. Das besondere an dieser Studie: Frauen kamen zu Wort.