Von weiblicher Widerstandskraft –
Gedanken über Resilienz bei Frauen

Gesundheitsprobleme, Mehrfachbelastungen, Schicksalsschläge, gesellschaftliche Rollenerwartungen … das Leben von Mädchen und Frauen kann durch unterschiedliche Belastungen gekennzeichnet sein. Mit Resilienz sind nun all die Kräfte gemeint, die Menschen in herausfordernden Lebenssituationen aktivieren, Ein vertrockneter Bonsaium diese zu meistern. In diesem Text schaut die Autorin genau hin, ob Frauen und Mädchen „anders“ widerstandsfähig, also „anders“ resilient als Burschen und Männer sind.

Medien und Bücher titeln mit Schlagwörtern wie „Resilienz-Training“ und Anleitungen wie Frau widerstandsfähiger ihr Leben meistern kann. Schnell entsteht hierbei der Eindruck – oder das Werbeversprechen – die eigene Widerstandskraft ist nur eine Frage des Trainings. Wenn Frau sich also nur genug anstrengt, wird sie so resilient, dass sie sprichwörtlich nichts mehr aus der Bahn werfen kann. Frauen fühlen sich so noch mehr unter Druck gesetzt, wenn sie diese Erwartung spüren. Der Text wirft daher einen entlastenden und kritischen Blick auf die verschiedenen Bereiche der Resilienz.

Die sieben Säulen der Resilienz

Optimismus

Ein Frauenleben mit mehrfachen Belastungen wie Berufstätigkeit, Versorgung von Kindern, Hausarbeit, Unterstützung in der Nachbarschaft oder von alten Familienmitgliedern lässt manchmal Überforderung entstehen. Etliche Frauen glauben sich in solchen Situationen „keine Blöße geben zu dürfen“.  Die letzten Energiereserven werden angezapft bei dem Versuch wieder Herrin der Lage zu werden. Das ewig lächelnde Gesicht wird von den Betroffenen selbst oft schon als Maske empfunden. Das Eingeständnis an der Grenze der eigenen Reserven angekommen zu sein fällt ja oft auch schwer und kann mit Scham- und Schuldgefühlen verbunden sein. Die Vorstellung, widerstandsfähige Frauen würden keine Sorgen zulassen, sie würden den Kopf niemals hängen lassen und immer optimistisch und zuversichtlich voranschreiten kann belasten. Solche Vorstellungen schaffen mehr Leistungsdruck als Entlastung.

Basis für eine „gesunde“ optimistische Grundhaltung ist ein stabiles Selbstwertgefühl. Das ist das Gefühl selbst wertvoll zu sein und auch die Fähigkeit Selbstmitgefühl zu entwickeln, also mit sich selbst mitfühlend zu sein. Eine erste Entlastung erfahren Frauen in überfordernden Lebenslagen, wenn es ihnen gelingt sich ihrer Gefühle der Überforderung bewusst zu werden. Wenn sie den Zustand der Verletzlichkeit und Schwäche wahrnehmen und beginnen sich mitfühlend um sich selbst zu kümmern. Viele „Kümmererinnen“ setzen sich oft mit ganzer Kraft für andere ein. Vergessen dabei aber, sich auch um sich selbst kümmern zu dürfen und zu müssen. Dazu gehört auch, selbst um Hilfe zu bitten und annehmen zu können. Die Widerstandskraft liegt hierbei also in dem Eingestehen von „Schwäche“ wie Erschöpfung, Überforderung, Hilfsbedürftigkeit und einsetzender Selbstfürsorge. Die Zuversicht auch schwierige Situationen meistern zu können und das Vertrauen sich dabei auch selbst mitfühlend umsorgen zu wollen, fördert eine optimistische Grundhaltung.

Akzeptanz

Frauen gelten als „soziale Wesen“. Das heißt es wird erwartet, dass sie für andere da sind, andere umsorgen und unterstützen. Frauen müssen aber nicht jederzeit für andere zur Verfügung stehen! Widerstandsfähiger sind Frauen wenn sie akzeptieren nicht „everybody`s darling“ sein zu können und sein zu wollen. Die eigenen Ideen und Vorstellungen vom Leben zuzulassen ohne dabei Schuldgefühle zu entwickeln, das Leben wie es ist anzunehmen und zu akzeptieren, dass manchmal eigene Erwartungen unerfüllt bleiben macht ebenso widerstandsfähiger.

Im Frauenleben kann es plötzliche Veränderungen und neue Lebensabschnitte geben die herausfordernd und belastend erlebt werden. Bei Mutterschaft, Trennung, Verlust des Arbeitsplatzes, oder Gesundheitsproblemen ist das Leben plötzlich anders. Gelingt es diese neue, wenn auch herausfordernde, Situation anzunehmen und zu akzeptieren ist der Blick offener für mögliche neue Wege und Zuversicht.

Lösungsorientierung

Rasch Lösungen für die Probleme des Alltags finden zu müssen ist im Leben vieler Frauen eine täglich neue Herausforderung. Was tun, wenn das Kind plötzlich erkrankt, keine Kinderbetreuung vorhanden ist und beim Fernbleiben vom Arbeitsplatz der Alleinerzieherin  ein Jobverlust droht? Was tun, wenn am Ende des Monats die Pension nicht mehr ausreicht, um Lebensmittel zu kaufen? Was tun, wenn eine Krebserkrankung das Leben erschüttert und Einsamkeit anstatt einer fürsorglichen Familie zu Hause wartet?

Für andere Probleme lösen zu wollen und zu können ist für viele Frauen ein großer Wert. Immer hilfsbereit und fürsorglich zu sein ist in unserer Gesellschaft eine Tugend die Mädchen schon früh Lob und Aufmerksamkeit bringt. Deswegen vergessen Frauen manchmal: Andere Menschen können auch selbst Lösungen finden. Frauen müssen nicht immer die Probleme für andere lösen. Eine selbstfürsorgliche Hilfestellung wäre, dem anderen Menschen zuzutrauen und zuzugestehen, dass sie oder er selbst einen Lösungsweg findet. Wenn das gelingt fühlt sich das Gegenüber selbst viel handlungsfähiger und eigenständiger. Wenn selbst Lösungen gefunden werden, wird die eigene Widerstandskraft gestärkt. Mit den Worten eines Kleinkindes klingt das so: „Ich will alleine!“ Erinnern Sie sich daran!

Lösungsorientierung bedeutet nicht für jede Begebenheit sofort eine Lösung zu finden. Es bedeutet den eigenen „Spielraum“ erweitern zu können, wodurch sich Platz für neue Lösungen auftun. Sich hinzusetzen, tief durchzuatmen und Kontakt mit den eigenen Gefühlen herzustellen kann Raum für neue Möglichkeiten schaffen. Wissen wohin Frau sich in schwierigen Situationen vertrauensvoll wenden kann und um Hilfe bitten zu können gehört ebenso zu einer „gesunden“ Lösungsorientierung.

Kompas_Resilienz oder psychische Widerstandsfähigkeit

Verantwortung übernehmen

Zu erwarten in jeder noch so belastenden Situation stark und unverwundbar zu sein und niemals Überforderung spüren zu dürfen kann enormen Druck auslösen. Frauen die in der „Perfektionsfalle“ stecken und sich keine Schwächen eingestehen können lastet dieser Glaubenssatz oft schwer auf den Schultern. Sie fühlen sich als Opfer ihrer Lebensumstände. Wer in der Opferrolle verharrt und anderen Menschen oder dem Leben die Schuld an der Situation gibt, gibt anderen Macht über sich. Selbstverantwortung zu übernehmen bedeutet zu erkennen, dass jeder Mensch selbst verantwortlich dafür ist, was er oder sie tut, denkt oder fühlt. Bewusst zwischen den eigenen und fremden Erwartungen unterscheiden zu können ist ein weiterer Schritt hin zu mehr Verantwortung sich selbst gegenüber. So wird das Verlassen der Opferrolle leichter und es wird einfacher eigene Grenzen klar und deutlich zu ziehen. Frauen, die diese Fähigkeiten gut entwickeln konnten, spüren stärker wie sie selbst ihr Leben mitgestalten können. In schwierigen Lebenslagen können diese Frauen besser mit sich selbst in Kontakt bleiben, was die Widerstandskraft stärkt.

Selbstregulierung

Das Leben unter Kontrolle haben und diszipliniert an seinen Zielen zu arbeiten, ja nicht lockerlassen, sich selbst im Griff haben, sich „zusammenreißen“, „durchbeißen“ … So manche Frau empfindet ihr Leben so. Oft wird dies noch begleitet von strengen Diätplänen, Selbstdisziplin und dem Druck standhalten zu müssen. Häufig hängt ein erheblicher Teil des Selbstwertes an diesem „funktionieren müssen“ und Frau fühlt sich im Hamsterrad der Selbstdisziplinierung gefangen. Sich selbst mit einer solchen Strenge und Gnadenlosigkeit zu begegnen, versperrt oft den Weg mit sich selbst und den eigenen Gefühlen in Kontakt bleiben zu können. Sich gut wahrzunehmen und Selbstmitgefühl zu empfinden ist jedoch eine wichtige Voraussetzung um sich gut regulieren zu können.

Unter Selbstregulierung wird in dem Zusammenhang die Fähigkeit verstanden sich immer wieder selbst in Balance bringen zu können. Um Balance halten zu können braucht es Ausgleichsbewegungen. Das kann zum Beispiel gerade ein Abweichen von der strengen Disziplin, ein mitfühlendes Innehalten, ein Ausgleichen von ungleichen Verhältnissen zwischen „tun“ und „sein“, zwischen „geben“ und „nehmen“ sein. Wer viel leistet braucht als Ausgleich auch Ruhe um sich zu regenerieren.

Gelingt es Frauen auch in belastenden Situationen mit ihren Gefühlen in Kontakt zu bleiben, die Signale des Körpers wahrzunehmen und auf andere Energiequellen zurück zu greifen, werden diese sich als widerstandsfähiger erleben.

Beziehungen gestalten

Wenn es gelingt, sich gegenseitig wertzuschätzen und zu zeigen wo die eigenen Belastungsgrenzen sind, können Beziehungen in belastenden Situationen die eigene Resilienz stärken. In ebenbürtigen Beziehungen dürfen beide geben und auch nehmen. So sind sich Partner und Partnerinnen gegenseitig eine wertvolle Stütze in Krisenzeiten.

Es ist auch entlastend, wenn Klarheit über die eigene Rolle in der jeweiligen Beziehung herrscht. Zum Beispiel kann ein offenes Gespräch mit der Arbeitgeberin / dem Arbeitgeber Entlastung bringen, wenn gegenseitige Wertschätzung und eine Klarheit über die jeweilige Rolle und deren Möglichkeiten und Grenzen besteht.

Beziehungen die auch in ruhigen Zeiten gepflegt und geschätzt werden, bieten in krisenhaften Situationen häufiger einen echten Rückhalt. Doch auch mit Phasen der Einsamkeit umgehen zu können und erneut auf Menschen zuzugehen um neue Beziehungen zu gestalten zeichnet resiliente Frauen aus.

Zukunft gestalten

„Das mache ich – … wenn die Kinder mal groß sind, wenn ich mehr Zeit habe, wenn ich in einer Partnerschaft bin …“. Wer kennt nicht ähnliche Aussagen von Frauen, die letztlich von der aktiven Gestaltung der Zukunft abhalten. Andere schmerzt die Vergangenheit so sehr, dass ihnen ein zielgerichteter Blick in die Zukunft unmöglich scheint. Um die eigene Zukunft besser gestalten zu können ist es manchmal notwendig sich mit der eigenen Vergangenheit auseinander zu setzen. Je besser es Frau gelingt ihre Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft nutzbar zu machen, umso widerstandsfähiger kann sie dem Leben begegnen. Eine Blume erblüht trotz schwierigen Bedingungen im Asphalt

Zu hinterfragen warum ich als Frau die Ziele anderer oft über meine eigenen stelle erfordert viel Kraft. Um sich bewusst für die eigenen Ziele im Leben zu entscheiden und um die notwendigen Weichen stellen zu können, ist es jedoch ein hilfreicher erster Schritt. Unwesentliche Verpflichtungen „loszulassen“ die Frau sich auf die eigenen Schultern gepackt hat kann ein nächster Schritt sein, um mehr Klarheit zu erlangen wie die eigene Zukunft aussehen soll. Die Entscheidung von Frauen für „das Wesentliche“ ist oft ein Meilenstein bei der Gestaltung ihrer Zukunft.

Fazit

Frauen sind in unserer Gesellschaft immer noch „anders“ gefordert und belastet als Männer. Der Druck unrealistischen Schönheitsidealen und weiblichen Rollenbildern (perfekte Tochter, aufopferungsvolle Mutter, sexy Geliebte, erfolgreiche Unternehmerin) entsprechen zu sollen, lastet oft schon früh auf den Schultern von Frauen. Der Spagat zwischen Mutterschaft und Berufsalltag – den so manche Frau meistern muss – stellt die weibliche Widerstandskraft täglich auf die Probe. Noch immer sind es in erster Linie Frauen, die zusätzlichen Belastungen bei der Pflege von Angehörigen ausgesetzt sind, oder schlicht und ergreifend für Beziehungsarbeit in jede Richtung und jede Form verantwortlich gemacht werden.

Im Alter leben dann viele Frauen allein, leiden unter Einsamkeit und nicht selten leben sie in Altersarmut. Über 40 % der 70 bis 79-jährigen und sogar knapp 60 % der über 80-jährigen Frauen leben in Österreich allein. Im Vergleich leben mit ca. 20 % der 70 bis 79-jährigen und knapp 23 % der über 80-jährigen Männer deutlich weniger alleine. Altersarmut ist in Österreich weiblich, 70 % der armutsgefährdeten Menschen über 65 Jahren sind Frauen.

Diesen Belastungen können Frauen umso widerstandsfähiger begegnen, je besser es ihnen gelingt die „sieben Säulen der Resilienz“ aufzubauen und diese Fähigkeiten in der jeweiligen Lebenssituation einzusetzen. Eine der wertvollsten Fähigkeiten ist es, in krisenhaften Situationen zu spüren was Frau jetzt selbst braucht und die eigenen Bedürfnisse nicht automatisch hinter die Bedürfnisse anderer zu stellen. Auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und trotzdem zu wissen, dass auch äußere Umstände einen Einfluss auf die eigene Resilienz nehmen können wirkt entlastend.

Link- und Literaturtipps:

Weibliche Strategien der Resilienz – Bildungserfolg in der Migration, Beatrice Kustor – Hüttl, 2011, Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt am Main

Mit Resilienz leichter durch den Alltag, Monika Gruhl, Hugo Körbächer, 2014, Kreuz Verlag, Freiburg im Breisgau

Das Geheimnis starker Menschen – Mit Resilienz aus der Überforderungsfalle, Monika Gruhl, 2011, Kreuz Verlag, Freiburg im Breisgau

Weibliche Strategien der Resilienz – Bildungserfolg in der Migration, Beatrice Kustor – Hüttl, 2011, Brandes & Apsel Verlag, Frankfurt am Main

Öffentliches Gesundheitsprotal Österreichs – Resilienz
https://www.gesundheit.gv.at/leben/psyche-seele/praevention/resilienz 
[Zugriffsdatum: 22.11.2018]

Österreichisches Institut für Familienforschung, Universität Wien – Das Zauberwort heißt Resilienz
https://www.oif.ac.at/service/zeitschrift_beziehungsweise/detail/?tx_ttnews[tt_news]=2438&cHash=0de54939c9b566b5a2346f99f447c1ce 
[Zugriffsdatum: 22.11.2018]

Resilienz –  die innere Widerstandskraft, Psychologie in Österreich, 2013
https://www.boep.or.at/download/54f0a38e6461354abb260000/OElsboeck_Resilienz_-_die_innere_Widerstandskraft.pdf 
[Zugriffsdatum: 21.11.2018]

Ein Weg aus der Krise – Resilienz und Coping, Minimedstudium
https://www.minimed.at/medizinische-themen/psyche/resilienz-coping/ 
[Zugriffsdatum: 19.11.2018]

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
https://www.sozialministerium.at/cms/site/attachments/8/6/7/CH3434/CMS1526286650148/tabellenband_eusilc_2017_20180426.pdf 
[Zugriffsdatum: 25.11.2018]

Statistik Austria, Lebensformen nach Alter und Geschlecht 2017
https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/haushalte_familien_lebensformen/lebensformen/index.html 
[Zugriffsdatum: 25.11.2018]

Quellenangaben:

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin: PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression. 2. Auflage, 2016. http://www.patienten-information.de/mdb/downloads/nvl/depression/depression-2aufl-vers2-pll.pdf. [Zugriffsdatum: 20. Juli 2017]

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz: Gender-Gesundheitsbericht, Wien, 2018. https://broschuerenservice.sozialministerium.at/Home/Download?publicationId=661. [Zugriffsdatum: 27. August 2018]

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen: Depression. https://www.gesundheitsinformation.de/depression.2125.de.html. [Zugriffsdatum: 20. Juli 2017]

Gute Pillen – Schlechte Pillen; Zeitung für unabhängige Informationen zu Ihrer Gesundheit ohne Einfluss der Pharmaindustrie und ohne Werbung:
Bericht: Kein Kinderspiel – Probleme beim Absetzen von Antidepressiva; 05/2018;

Görlitz, G.: Selbsthilfe bei Depressionen: Expertenrat, Übungen, Lösungen. (4. Auflage) Stuttgart: Klett-Cotta. 2014.

Kramer, F.; Kummer, J.: Depression! Wie helfen?: Das Buch für Angehörige. München: Kösel-Verlag. 2012.

Möller-Leimkühler, Anne Marie: Gender und psychische Störungen. In: Gendermedizin. Krankheit und Geschlecht in Zeiten der individualisierten Medizin hrsg. von Gadebusch Bondio, Mariacarla und Katsari Elpiniki. Transcript Verlag. 2014.

Williams, M.; Teasdale. J.; Segal, Z.; Kabat-Zinn, J.: Der achtsame Weg durch die Depression. (4. Auflage) Freiamt: Arbor Verlag GmbH. 2013.

Bildquellen:
Asphaltblume © simonalvinge – Fotolia.com_59514763_S
Kompas © von Coloures-Pic 100793030_AdobeStock
Bonsai © von Photosebia_Dry bonsai_167521054_ AdobeStock

Lektorat:
Mag.a Regina Steinhauser
Psychologische Pädagogin, Diplomierter Coach, Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrum Kärnten

Autorin:
Mag.a (FH) Christiane Hintermann
Sexualpädagogin – Klinische Sexologin, Gesundheits- und Pflegemanagerin