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Konzept
Das FGZ Kärnten ist sowohl als Anlaufstelle als auch als Informationsdrehscheibe konzipiert, die sich explizit mit Frauengesundheit beschäftigt.
Die Aufgaben:
• den negativen gesundheitlichen Auswirkungen noch unzureichender Gleichstellung zwischen Frau und Mann gezielt begegnen
• unterschiedliche Zielgruppen für frauenspezifische Bedürfnisse sensibilisieren
• Entscheidungsgrundlagen für einzelne Menschen, Politik und Institutionen ausarbeiten
• zielgruppenspezifische Maßnahmen entwickeln
• frauengerechte Angebote durchführen
Die Strategien:
• Aufsuchende Arbeitsweise, um Individuen, aber auch Organisationen, wie Gemeinden oder Jugendeinrichtungen, den Zugang zu frauen- und geschlechtssensiblen Gesundheitsinformationen zu erleichtern.
• Regionale Arbeitsweise um den vorwiegend ländlichen Strukturen, den mangelnden öffentlichen Verkehrsverbindungen und der häufig eingeschränkten Mobilität von Mädchen und (älteren) Frauen Rechnung zu tragen und regionale Unterschiede sowie Versorgungslücken zu berücksichtigen.
• Lebensnaher, ganzheitlicher, gendersensibler und altersgerechter Ansatz, um zielgruppenspezifische Maßnahmen umzusetzen.
• Stärkung der Gender- und Gesundheitsförderungskompetenz von Eltern, Bezugspersonen, MultiplikatorInnen und Fachkräften, um nachhaltige Effekte zu erzielen.
• Durchführung der Angebote auf Anfrage, um vorhandene Ressourcen bedarfsgerecht und effizient einzusetzen.
• Zusammenarbeit mit dem Landessanitätswesen und bestehenden Organisationen, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und Synergieeffekte zu erzielen.
• Maßnahmen auf der Verhaltens- und Verhältnisebene, um einerseits die Eigenkompetenz von Individuen zu stärken (Empowerment) und andererseits die Strukturen in Organisationen und Systemen gesundheitsförderlicher zu gestalten (Setting-Ansatz).
• Arbeiten auf Basis von interdisziplinären, wissenschaftlichen Erkenntnissen, Erfahrungen aus der Praxis und den Wahrnehmungen und Forderungen von Frauen als Expertinnen ihrer Gesundheit.
• Seit dem Jahr 2006 konzentriert sich die Basisarbeit des FGZ Kärnten langfristig auf drei Kernkompetenzen. Sexuelle Gesundheiten und Verhütung, Ess-Störungen und Wechseljahre. Die Aufbereitung anderer Frauengesundheitsthemen wie Brustgesundheit, Gesundheitliche Folgen von Gewalt, Psychische Gesundheit oder Selbstverletztendes Verhalten erfolgt nach Maßgabe der vorhandenen Ressourcen im Rahmen von Projekten.
• Zur Qualitätssicherung werden u. a. ein fortlaufend weiterentwickeltes Qualitätshandbuch, regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen, standardisierte Auswahlverfahren für potenzielle ReferentInnen, Projektmanagementinstrumente, standardisierte Dokumentations- und Evaluationsinstrumente bzw. digitale Datenverarbeitungsprogramme zur Messung und Darstellung der Ergebnisqualität, eingesetzt.
Die Maßnahmen:
• Beratungen
• Veranstaltungen
• Lehrmittel
• Projekte
• Programme
• Expertisen
• Netzwerke
• Grundlagenforschung
• Informationsmanagement
• Referentinnenpool
• Publikationen
• Bibliothek
• Öffentlichkeitsarbeit
• Evaluation
• Instrumente zur Qualitätssicherung
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