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Aktuelle Pressemeldungen Themenübersicht

Presseinformation 2. Dezember 2011 

Recht auf Hilfe! 

Gewalt zählt zu den größten Gesundheitsrisiken für Frauen jeden Alters. Dabei geht es nicht nur um akute Verletzungen. Körperliche wie psychische Folgen und Erkrankungen können entstehen und die Gesundheit oft jahrelang beeinträchtigen. In Kärnten sensibilisieren dafür Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser, Frau in der Wirtschaft und das Frauengesundheitszentrum gemeinsam. Die zentrale Botschaft lautet: Jede Frau hat das Recht auf Schutz und Hilfe! 

Laut dem 2011 veröffentlichten Österreichischen Frauengesundheitsbericht gibt es kaum gesundheitliche Störungen von Frauen, bei denen Gewalt als Ursache ausgeschlossen werden kann. Bei vielen möglichen Auswirkungen von Gewalt wie chronischen Schmerzen, Harnwegsinfektionen, Eileiter- und Eierstockentzündungen, dauerhaften Magen- oder Darmstörungen, Atembeschwerden, Fehlgeburten, Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch ist Gewalt als Auslöser aber oft schwer zu erkennen. Zusätzlich verschweigen viele Frauen, die erlebte Gewalt aus Scham, aus Angst vor einer Gewalteskalation oder aus Sorge um ihre Kinder. Ein neuer Folder wendet sich daher sowohl an Betroffene als auch an das Umfeld, um die Aufmerksamkeit für Zusammenhänge von Gesundheitsproblemen und Gewalt zu schärfen. Adressen und Sicherheitstipps liefern Betroffenen konkrete Unterstützung. 

LHStv. Dr. Peter Kaiser, Gesundheitsreferent des Landes Kärnten, erklärt sein Engagement beim Gewaltthema folgendermaßen:“Laut Europarat ist häusliche Gewalt die Hauptursache für den Tod oder die Gesundheitsschädigung bei Frauen zwischen 16 und 44 Jahren. Als Gesundheitsreferent setze ich mich deswegen dafür ein, dass Gewalt als mögliche Ursache von gesundheitlichen Belastungen mehr Beachtung als bisher findet. Wir wissen, dass Gewalterfahrungen zu sogenannten gesundheitsgefährdenden Überlebensstrategien wie Drogenkonsum, Rauchen, Essstörungen oder risikoreichem Sexualverhalten führen können“, stellt Kaiser fest und fordert bereichsübergreifende Präventionsmaßnahmen, um die Gesundheitschancen - vor allem der Jugend – zu stärken.
Erarbeitet wurde der Folder vom Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten, weil die Expertinnen regelmäßig mit den Folgen von Gewalt gegen Mädchen und Frauen konfrontiert sind. Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ Kärnten berichtet: „In den anonymen Beratungen kommt oft der Punkt, wo Frauen von Gewalterfahrungen berichten, die häufig zu gesundheitlichen Problemen führen. Auch bei Workshops oder in unserem Onlineforum geht es immer wieder um sexuelle Gewalt, um Erniedrigungen oder andere Formen der psychischen und sozialen Gewalt.“ Ebenso häufig erzählen Mädchen und Frauen nach Gewalterlebnissen aber auch von Schuldzuweisungen, von der fehlenden Unterstützung durch das Umfeld, welches Gewalt oft verharmlost. „Der neue Folder zeigt deswegen kurz und knapp auf, dass Gewalt ganz viele Gesichter haben kann und egal von welcher Form eine Frau bedroht oder betroffen ist, sie hat das Recht auf Schutz und Hilfe“, so Steinhauser. 

Sylvia Wostal, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten unterstützt die Initiative ebenso: „Frauen, die eine Gewalterfahrung machen, kommen aus allen sozialen Schichten und sie sind nicht selber schuld. Wichtig ist, dass sich betroffene Frauen sofort an passende Anlaufstellen wenden können. Mit dem neuen Folder können wir Frauen die wichtigsten Kärntner Adressen liefern. Jede Unternehmerin, jede Kärntner Firma, die diesen kleinen Folder weitergibt, hilft damit möglicherweise einem Mädchen oder einer Frau, die von Gewalt betroffen ist.“
Der bewusst klein gehaltene Folder kann in Betrieben, Lokalen, Geschäften, Schulen, Gemeindeämtern usw. aufgelegt und unauffällig mitgenommen werden. Er passt in jede Brieftasche und so sind wichtige Telefonnummern auch immer griffbereit. Erhältlich ist der Folder kostenlos im Frauengesundheitszentrum Kärnten. Die Einrichtung organisiert auch immer wieder Selbstverteidigungskurse für Seniorinnen und plant für das Frühjahr solche Kurse für gehörlose Frauen. Die Veranstaltungs- und Beratungstermine finden sich auf www.fgz-kaernten.at. Speziell für Mädchen bietet das Frauengesundheitszentrum Rat und Unterstützung in dem Internetforum: www.fgz-girls.at

Rückfragen: Mag.a Regina Steinhauser
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
042 42 - 53 055




Pressemeldung, 24. November 2011


Weibliche Geschlechtsorgane: Tabuzone oder Lage unbekannt? 

Für viele Mädchen und Frauen sind die eigenen Geschlechtsorgane eine weitgehend unbekannte Körperregion mit vielen Fragezeichen. Das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten hat ein völlig neuartiges Wissensspiel entwickelt, welches Mädchen und Frauen ab sofort online zur Verfügung steht.

Das Körperwissen in Bezug auf die weiblichen Geschlechtsorgane scheitert manchmal schon an nicht vorhandenen Begriffen, denn noch immer wachsen viele Frauen mit der Bezeichnung „da unten“ auf. Noch rätselhafter ist oft die genaue Lage dieser Organe im Körper. „Wenn wir in Workshops mit Hilfe eines gynäkologischen Modells erklären, wo sich welche Organe befinden, haben viele Mädchen und Frauen ein wahres AHA-Erlebnis“, berichtet Mag.a (FH) Christiane Hintermann, die Expertin für Gesundheitsförderung im Bereich Sexualität des FGZ Kärnten. Fehlerhafte Darstellungen in Aufklärungsbüchern, Magazinen oder Informationsbroschüren tragen zum Unwissen bei. So wird die Klitoris häufig einfach vergessen, dafür aber die Scheide als nach unten hin weit offener, breiter Schlauch dargestellt. Mag.a (FH) Hintermann: „uns wundert es nicht, wenn wir in anonymen E-Mails gefragt werden, ob ein Tampon herausfallen kann, oder erwachsene Frauen teilweise keine Einschätzung davon haben wie groß ihre Gebärmutter ist und sie die anatomische Darstellung der Klitoris eher exotischen Pflanzen als ihren Geschlechtsorganen zuordnen.“ 

„Wenn 16-jährige Mädchen glauben, dass der Urin aus der Scheide kommt, dann brauchen wir über den Bedarf an qualitätsvollen und altersgerechten Informationen nicht diskutieren“, stellt Mag.a Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ Kärnten sachlich fest. „Das Wissen um den eigenen Körper fördert ein positives Körpergefühl, hilft mit gesund zu bleiben und trägt zu einem selbstbewussten, sorgsamen Umgang mit dem eigenen Körper - nicht zuletzt im Bereich der Sexualität oder bei Entscheidungsfindungen im Krankheitsfall bei“, betont Steinhauser. Unter www.fgz-kaernten.at/11818.htm können Mädchen und Frauen interaktiv die einzelnen Bereiche des weiblichen Geschlechts entdecken. Spielerisch können die korrekten Bezeichnungen zugeordnet und wertvolle Informationen über den anatomischen Aufbau gesammelt werden, damit „da unten“ mehr Klarheit herrscht! Neben dem neuen Online-Modell der weiblichen Geschlechtsorgane auf der Homepage bietet das FGZ Kärnten anonyme Beratungen, sexualpädagogische Workshops und Vorträge, die auf Anfrage in Schulen, Gemeinden und Institutionen durchgeführt werden.

Rückfragen: Mag.a (FH) Christiane Hintermann
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
042 42 - 53 055




Presseinformation 27. Oktober 2011 

Mein Baby isst jetzt mit! 

Eine Frau, die ein Kind erwartet, muss nicht doppelt essen! Viel wichtiger ist, was auf den Teller kommt. Qualität statt Quantität ist das Motto für die Ernährung in der Schwangerschaft. Wie das praktisch funktioniert, zeigen das Frauengesundheitszentrum Kärnten und zwei Diätologinnen der Kärntner Gebietskrankenkasse in einem neuen Workshop, zu dem Frauen sich jetzt anmelden können! 

Hartnäckig hält sich das Gerücht, schwangere Frauen müssten doppelt so viel essen. Stärker als der Energiebedarf erhöht sich jedoch während der Schwangerschaft der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Für das Skelett des Fötus wird beispielsweise mehr Calcium benötigt. Bei unausgewogener Ernährung kann es vor allem bei Folsäure, Eisen sowie Jod zu einer Unterversorgung kommen, die die Gesundheit der schwangeren Frau aber auch die Entwicklung des Fötus beeinflussen. Deshalb ist es in diesem Lebensabschnitt umso wichtiger zu wissen, welche Lebensmittel, gute Lieferanten für bestimmte Inhaltsstoffe sind. Dass tierische Lebensmittel z. B. reich an Eisen sind ist bekannt, aber dass auch Haferflocken, Karotten, Schwarzwurzel und Spinat gute Eisenlieferanten sind – vor allem wenn gleichzeitig Vitamin C aufgenommen wird, wissen weniger Menschen. Da es aber gerade rund um die Ernährung so viele falsche Ratschläge und widersprüchliche Empfehlungen gibt, freut sich das Frauengesundheitszentrum durch eine Kooperation mit der Kärntner Gebietskrankenkasse nun schwangeren Frauen umfassende und fachlich fundierte Informationen an einem spannenden Vormittag bieten zu können. 

Zwei erfahrene Diätologinnen geben Empfehlungen für das tägliche Essen und Trinken, um die optimale Entwicklung des Fötus zu unterstützen. Darüber hinaus wird besprochen warum Schwangere rohes Fleisch und Rohmilchprodukte vermeiden und auch das Tiramisu oder die Mayonnaise lieber weglassen sollten. Tipps für den Alltag etwa bei Heißhunger oder Übelkeit liefert der Workshop ebenso wie die Möglichkeit, ganz persönliche Fragen beispielsweise zum Thema Gewichtszunahme zu besprechen.
Erstmals angeboten wird der Workshop am 11. November von 9.30 bis 12.00 Uhr für einen Unkostenbeitrag von EUR 5,50 im Frauengesundheitszentrum Kärnten in der Völkendorfer Straße in Villach. Einen Platz können sich schwangere Frauen telefonisch oder per E-Mail reservieren. Genauere Informationen liefert die Website www.fgz-kaernten.at, auf der es übrigens eine virtuelle Ernährungspyramide zum Mitmachen gibt!

Rückfragen: Mag.a (FH) Katharina Till
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
042 42 - 53 055




Presseinformation 15. September 2011 

Für mein Baby nur das Beste! 

Viele Eltern halten es für sinnvoll, die Gesundheit des Kindes schon vor der Geburt zu prüfen. Rechtzeitige Hilfe für das Kind zu veranlassen oder Gewissheit zu haben, dass alles in Ordnung ist, sind die positiven Absichten dahinter. Allerdings müssen Eltern oft weitreichende Entscheidungen treffen, wenn es um die Risiken und Konsequenzen von der sogenannten Pränatalen Diagnostik geht. Werdende Eltern brauchen dafür verständliche Informationen, hier setzt das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten mit Informationsabenden an. 

Unter Pränataler Diagnostik (PND) versteht man jene Untersuchungsmethoden, die eine mögliche Schädigung oder Erkrankung des Kindes erkennen lassen sollen. Obwohl 97 % der Kinder gesund auf die Welt kommen und bei weitem nicht alle Erkrankungen oder Behinderungen vor der Geburt diagnostiziert werden können, empfinden viele Frauen einen gesellschaftlichen wie persönlichen Druck, diese Untersuchungen an sich vornehmen zu lassen. Viele Methoden der PND werden heute schon als Bestandteil der üblichen Schwangerenvorsorge gesehen. Tatsache ist aber, dass sie zusätzliche Angebote zu den im Mutter-Kind-Pass vorgesehenen Untersuchungen sind, über deren Inanspruchnahme die werdenden Eltern entscheiden. Um mit diesen Entscheidungen gut leben zu können, ist vorher eine umfassende Information und ein Abwägen in Ruhe notwendig. 

Als Hebamme und Psychologin mit einer Ausbildung zur psychosozialen Beraterin zu PND hat Mag.a Helga Reichmann-Gitschthaler in ihrer jahrelangen Beratungspraxis die Erfahrung gemacht, dass die PND unterschiedlichste Gefühle und Überlegungen auslöst, die oft belastend sind. „Die Untersuchungsergebnisse der PND können nur selten konkrete Angaben über Art und Ausprägung einer Krankheit oder Schädigung des Kindes geben. Die werdenden Eltern sind mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen konfrontiert, mitunter mit Diagnosen für die es keine Therapie oder Heilung gibt. Aber auch die Untersuchungsmethoden selbst sind nicht frei von Risiken für die schwangere Frau oder den Fötus“, betont Reichmann-Gitschthaler, die dem FGZ Kärnten als Expertin zur Verfügung steht. 

Das Frauengesundheitszentrum Kärnten (FGZ) will werdende Eltern über Chancen und Risiken der PND gleichermaßen informieren, damit diese sich selbstbestimmt dafür oder dagegen entscheiden können. Dazu die Geschäftsführerin Regina Steinhauser: „In Frauengesundheitszentren wissen wir aus der Beratungspraxis, dass nur wenigen Frauen bewusst ist, was sie durch welche vorgeburtlichen Untersuchungen und mit welcher Treffsicherheit erfahren werden.“ Das FGZ wird in den kommenden Wochen und Monaten deshalb mehrere Informationsabende zur Pränatalen Diagnostik durchführen. Gestartet wird in Villach am 22. September um 18.30 Uhr im Frauengesundheitszentrum in der Völkendorfer Straße. Weitere Termine und nähere Informationen finden sich unter www.fgz-kaernten.at 

Rückfragen: Mag.a Regina Steinhauser
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
042 42 - 53 055 







Presseausssendung, 27. Mai 2011 

28. Mai – Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit

Österreichs Frauengesundheitszentren stehen für Qualität

Anlässlich des internationalen Aktionstages für Frauengesundheit am 28. Mai stellen die österreichischen Frauengesundheitszentren Qualitätskriterien vor. Nutzen und Überprüfbarkeit der Angebote und Maßnahmen für Frauen und Mädchen sowie für KooperationspartnerInnen und SubventionsgeberInnen stehen dabei im Vordergrund. Nach dem markenrechtlichen Schutz des Begriffs Frauengesundheitszentrum vor sieben Jahren ist dies ein weiterer Schritt im Sinne von Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit.

Die gesundheitlichen Bedürfnisse und Belastungen von Frauen und Mädchen, ihre gesellschaftlichen Benachteiligungen und Gesundheitschancen sind die Arbeitsfelder der österreichischen Frauengesundheitszentren. Sie bieten Beratungen, Vorträge, Projekte und Gesundheitsinformationen. Die Gestaltung und Planung ihrer Angebote wird ausschließlich von dem Nutzen für die Frauen und Mädchen bestimmt.

Glaubwürdig durch Unabhängigkeit
Unabhängig von LeistungsträgerInnen, Pharmaindustrie und Parteien vertreten Frauengesundheitszentren die Interessen von Frauen und Mädchen im Gesundheitswesen. Zentrale Anliegen sind, Frauen in ihrer Selbstbestimmung und als Expertinnen für sich und ihre Gesundheit zu stärken. Dafür benutzen sie wissensbasierte Methoden. Sie folgen den gesetzlichen Vorgaben und anerkannten internationalen und nationalen Qualitätsstandards der Gesundheitsförderung. Damit unterscheiden sich Frauengesundheitszentren von kommerziellen Unternehmen ebenso wie von Anlaufstellen, die einen rein medizinischen Ansatz verfolgen.
Diese und weitere Qualitätskriterien können auf der Website www.netzwerk-frauengesundheitszentren.at nachgelesen werden.

Vernetzt für Frauengesundheit
Österreichs Frauengesundheitszentren arbeiten bereits seit 1996 vernetzt für bessere Gesundheitschancen von Frauen und Mädchen. In einem bisher im deutschsprachigen Raum einzigartigen Prozess haben sie nun insgesamt zwölf Qualitätskriterien definiert. Zur fachlichen Beratung stand Prof. Dr. Michael Wright vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung(WZB)zur Verfügung. Unterstützt wurde das Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren dabei vom Fonds Gesundes Österreich im Rahmen des Bildungsnetzwerks.

Frauengesundheit in Zahlen
Der Bedarf an den ganzheitlichen und ressourcenorientierten Angeboten der Expertinnen in Frauengesundheitszentren steigt jährlich. Allein im vergangenen Jahr nahmen rund 11.800 Mädchen und Frauen kostenlose Beratungen oder psychotherapeutische Leistungen in den Organisationen in Anspruch. Bei Veranstaltungen wie Infoabenden, Präventivworkshops und Fortbildungen in den Bundesländern informierten sich rund 31.600 Frauen und Männer über gesundheitliche Risiken, frauenspezifische Erkrankungen, professionelle Unterstützungsangebote und Möglichkeiten eigenverantwortlich gesundheitsförderlich zu handeln.


Für das Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren:

Koordinatorin: Mag.a Hilde Wolf, Frauengesundheitszentrum FEM Süd, im Kaiser Franz Josef Spital, Kundratstr. 3, 1100 Wien, www.fem.at, hilde.wolf@wienkav.at, 01/60191-5201

Pressekontakt: Dr.in Felice Gallé, Frauengesundheitszentrum, Joanneumring 3, 8410 Graz, www.fgz.co.at , felice.galle@fgz.co.at, 0316/83 79 98

Die Qualitätskriterien sowie ein Foto der Delegierten zum Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren stehen auf der Website www.netzwerk-frauengesundheitszentren.at zum kostenlosen Download bereit.

 





LHStv. Peter Kaiser, Mag.a (FH) Katharina Till, FGZ Kärnten, Mag.a Regina Steinhauser Geschäftsführerin FGZ Kärnten


Presseaussendung 26. Mai 2011

"Lebe dich!": Botschaften, die stark fürs Leben machen 

LHStv. Kaiser startet Kampagne zur Stärkung des körperlichen Selbstbewusstseins von Frauen 

Werbespots, Diätempfehlungen, Plakate und bezahlte Anzeigen für Wundermittelchen gegen Übergewicht, Alterserscheinungen oder künstlicher Schönheitswahn sind zunehmend allgegenwärtig. Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser hat vor diesem Hintergrund heute, Donnerstag, mit „Lebe dich!“ eine neue, vom Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten entwickelte, Kampagne zur Stärkung des weiblichen, körperlichen Selbstbewusstseins sowie des Selbstwertgefühls vorgestellt. „Lebe dich“ sei eine Botschaft für Kärntens Mädchen und Frauen jeden Alters, jeder Figur und jeder Kultur – zu sich selber zu stehen, sich selbst zu achten und für sich selbst gut zu sorgen, so der Gesundheitsreferent.

Zentrales Instrument der sechsmonatigen Kampagne seien selbstklebende Zettel, die mit stärkenden, positiven, motivierenden Nachrichten beschriftet werden und an Orten hinterlassen werden, an denen Mädchen und Frauen leben, lernen, arbeiten, spielen und lieben, erläuterte Kaiser. Zusätzlich werde ein eigener Blog unter www.lebedich.info im Internet eingerichtet. Die beschrifteten Zettel sollten gut sichtbar und lesbar aufgeklebt, mit Handy oder Digitalkamera fotografiert und dann als MMS an die Nummer 0660 – 348 22 18 geschickt werden. Die vielsagenden Fotos würden dann auf www.lebedich.info veröffentlicht. Dazu kommen laut Kaiser begleitende Maßnahmen wie Veranstaltungen, Plakate und Vorträge. Die Zettel werden in Betrieben, sozialen Einrichtungen, Schulen, Geschäften und auf Veranstaltungen verteilt und können darüber hinaus kostenlos im FGZ Kärnten angefordert werden.


Rückfragehinweis: Büro LHStv. Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm
Fotohinweis: Büro LHStv. Kaiser/Mein Klagenfurt




Presseinformation 29. März 2011 

Diagnose: Liebeskummer 

Belastende Beziehungen, eine unglückliche Liebe oder eine schmerzhafte Trennung haben Auswirkungen auf Körper, Seele und den gesamten Lebensalltag. Das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten lädt ein zu einem Nachmittag von Frauen für Frauen, damit Liebe nicht krank macht. 

„Mir bricht das Herz – Ich kann vor Kummer nicht mehr schlafen – Meine Welt liegt in Scherben – Der Schmerz raubt mir den Atem“, so oder ähnlich beschreiben Frauen ihre Reaktion auf eine unglückliche Liebe oder das Ende einer Beziehung. Wenn die Liebe Kummer macht, können Wunden entstehen oder gefährliche Problemlösungsstrategien gewählt werden. Manchen schlägt der Liebeskummer auf den Magen. Viele verlieren innerhalb von Tagen ein paar Kilo an Gewicht, andere lässt er den Kühlschrank plündern. Die Einen greifen zu Tabletten, die Anderen zur Flasche. Viele Frauen fühlen sich einsam und unverstanden. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, die Beschwerden sind so vielfältig, wie die Betroffenen selbst. Auch wer sich in seiner aufrechten Beziehung nicht wohlfühlt, dauerhaft unzufrieden ist, setzt seine Gesundheit aufs Spiel, sind sich Fachleute einig. „Liebeskummer ist weit mehr als der Massenkonsum von Schokolade, endlose Telefonate mit der besten Freundin und einem riesigen Verbrauch von Papiertaschentüchern. Er kann unsere Gesundheit ernsthaft belasten, unabhängig vom Lebensalter und deswegen muss er Thema in der Frauengesundheitsarbeit sein“, erläutert Regina Steinhauser vom FGZ Kärnten. Auf Initiative einer engagierten Privatperson organisiert die Einrichtung erstmalig einen Nachmittag zur Frage: Was kann Frau tun, damit die Liebe sie nicht krank macht. Neben spannenden Kurzvorträgen von Medizinerinnen und Psychotherapeutinnen werden zahlreiche Fachfrauen und Organisationen ihre Angebote vorstellen. „Ob Körperarbeit, Homöopathie oder psychologische Beratung einer Frau hilft, wieder Sinn und Freude ins Leben zu bringen ist ganz unterschiedlich, deswegen freuen wir uns, dass so viele Fachfrauen an diesem Nachmittag als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung stehen werden“, so Steinhauser weiter. Ziele des Nachmittags sind auch für die private Initiatorin ein Austausch von Frau zu Frau und ein Aufzeigen von Wegen, was frau selber tun kann, um eine Trennung zu bewältigen. Frau B. 38: „Wenn ein 12jähriges, perfekt geglaubtes Beziehungsleben innerhalb von wenigen Minuten zerbricht, braucht Frau Zeit, Kraft und Menschen, die für sie da sind. Am 1. April bieten wir dazu Raum und Möglichkeiten, denn es gibt ein Leben danach mit neuen (Eindrücken & Selbst-Erkenntnis, Verständnis & Einsicht und jeder Menge Freude & Spass!“) 

„Wenn Liebe Kummer macht“
1. April 2011, 16.00 bis 20.00 Uhr im Volkshaus Landskron
bei Villach
mit Dr.in Ines Berger-Uckermann, Dr.in Barbara Wiegele, Dr.in Karin Fuchs, Vertreterinnen zahlreicher Organisationen wie: Caritas-Lebensberatung, Sonderkrankenhaus de La Tour, Frauenhaus Villach und weiteren Fachfrauen aus dem Gesundheitswesen. 

Ein betreuter Büchertisch, Infomaterial und ein kleiner Imbiss laden zum Verweilen ein. Der Eintritt ist kostenlos!

Weitere Informationen unter www.fgz-kaernten.at
Rückfragen: Mag.a Regina Steinhauser
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
042 42 - 53 055





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Presseinformation 17. März 2011 

Alter, Sexualität und Pflege 

Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten organisiert einen knisternden Abend für ältere Menschen, ihre Angehörigen und Pflegefachkräfte. 

Viele Menschen glauben Sexualität ist vorrangig etwas für jüngere Menschen. Hartnäckig hält sich auch die Meinung, sexuelle Bedürfnisse würden mit der Zeit immer weniger werden und im Alter ganz aufhören. Tatsache ist jedoch – Sexualität im Alter ist keine ungewöhnliche, sonderbare Sache, sondern etwas ganz Normales. Ältere Menschen empfinden Gefühle des Verliebtseins ebenso wie jüngere. Der Wunsch nach Hautkontakt, Erotik und Zärtlichkeit endet nicht plötzlich mit 60 und trotz aller altersbedingten Veränderungen bleiben Fähigkeiten um Sexualität und Lust zu erfahren bestehen. Jedoch, viele ältere Frauen und Männer, wagen es nicht diese Bedürfnisse auszudrücken oder gegenüber Pflegefachkräften, Angehörigen oder auch Ärztinnen und Ärzten anzusprechen. Auf beiden Seiten bestehen Unsicherheiten, Scham oder auch Angst. Sexualität wird zum Tabu, womit eine wichtige Ressource für Wohlbefinden, Vitalität und Lebensfreude verloren geht. 

Auch die WHO stellt fest, dass ein positiver und offener Umgang mit Sexualität im Alter ein wichtiger gesundheitsförderlicher Faktor ist. Wie nun alte Menschen aber auch Betreuende mit diesem menschlichen Grundbedürfnis umgehen können, darüber spricht die renommierte Psychologin und Psychotherapeutin Mag.a Eva Breidenbach-Fronius aus Salzburg am 23. März bei einem Vortrag des Frauengesundheitszentrum Kärnten.
„Sexualität ist eine Möglichkeit Liebe und menschliche Nähe zu leben und darf älteren Menschen nicht per se versagt werden“, meint Regina Steinhauser vom FGZ Kärnten. Mit dem Vortragsabend im eduCare Schulungs- und Seminarzentrum in Treffen bei Villach will das FGZ Kärnten Informationen und Hilfe anbieten, damit dieses Tabu überwunden werden kann. 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr, der Unkostenbeitrag von EUR 5,50 kann vor Ort bezahlt werden und wird zur Gänze dem Roten-Kreuz für die Hilfe für Japan gespendet, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen unter www.fgz-kaernten.at
Rückfragen: Mag.a Christiane Hintermann
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
042 42 - 53 055




Pressemeldung vom 26. 01. 2011


Cyber-Mobbing: LHStv. Kaiser verweist auf umfassende Hilfsangebote 

Gesundheitsreferent setzt gemeinsam mit Frauengesundheitszentrum und Landesstelle für Suchtprävention auf Information 


Laut neuesten Studien ist jeder zehnte Jugendliche von Cyber-Mobbing betroffen. Tatsächlich ist die Dunkelziffer noch viel höher. Öffentlich diskutiert wird soeben ein Fall, der in Kärnten im Jahr 2009 zum Freitod eines 13-Jährigen geführt hat. „Hilfe für Betroffene gibt es im Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten und in der Landesstelle für Suchtprävention“, teilt aus aktuellem Anlass Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser mit.

Die Angebotspalette des FGZ reicht von einer E-Mail Beratung unter http://www.fgz-kaernten.at/11907.htm über Fortbildungen für Lehrkräfte und Jugendbetreuer unter http://www.fgz-kaernten.at/images/angebote_leistungen/cyberbullying.pdf bis hin zu Infos für Eltern und Erwachsene unter http://www.fgz-kaernten.at/23903.htm, wobei von Interessierten unter anderem eine eigens zum Thema entwickelte Info-Karte heruntergeladen werden kann.

Und die Landesstelle Suchtprävention Kärnten stellt ihre nächste Fachtagung - ebenfalls aus aktuellem Anlass - unter das Motto „Virtuelle Welten im Erziehungsalltag – Segen oder Fluch?“. „Die Veranstaltung wird weitere Einblicke in die rasante Entwicklung von virtuellen Welten geben, beispielsweise Facebook, Twitter und Co.“, so Kaiser.

Im Auftrag des Gesundheitsreferenten bietet die Landesstelle für Suchtprävention außerdem eine Info-Broschüre für Eltern mit dem Titel „Mit Jugendlichen über neue Medien reden!“ an. Der Folder kann unter http://www.suchtvorbeugung.ktn.gv.at heruntergeladen werden.




Pressemeldung vom 21.01.2011

Wenn Essen zur Qual wird 

Frauengesundheitszentrum Kärnten präsentiert aktualisiertes Handbuch zum Thema Essstörungen 

Hungern bis zum Umfallen oder Essen bis zum Erbrechen. Essstörungen zeigen sich unterschiedlich und haben vielfältige Ursachen. Unter welcher Form der Essstörung leiden Kinder, wie belastet die Krankheit und wie wird das soziale Umfeld beeinflusst? All diese Fragen beantwortet ein praxisnahes Handbuch, das im Auftrag von Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser in aktualisierter Form bereits zum dritten Mal vom Frauengesundheitszentrum Kärnten (FGZ) aufgelegt wurde. 

"Essstörungen zählen zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen im Jugendalter. Betroffen sind vor allem Mädchen, aber auch Burschen erkranken. Besorgniserregend ist das sinkende Einstiegsalter, zehnjährige Betroffene sind heute keine Ausnahme mehr", weiß Kaiser zu berichten. Für den Gesundheitsreferenten ist es daher wichtig, Eltern aber auch Pädagogen in Schulen und Jugendeinrichtungen eine Orientierungshilfe zu bieten. "Je besser erste Erkrankungsanzeichen wahrgenommen werden, desto eher erhalten betroffene Kinder und Jugendliche eine fachlich fundierte Hilfe und damit steigen die Heilungschancen bei diesen oft sehr schwerwiegenden Erkrankungen“, weiß Kaiser.

Als Gesundheitsreferent denke er nicht nur an das Leid der Betroffenen, sondern auch anmittel- und langfristige Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. Bei diesen oft langwierigen Erkrankungen könne es zu massiven Folgeschäden kommen, die kostenintensive Behandlungen erfordern. "Deshalb setze ich mich vehement für Maßnahmen ein, die einer Chronifizierung von Essstörungen entgegenwirken, wozu neben der fachlich fundierten Präventionsarbeit mit Jugendlichen auch die Unterstützung von Fachkräften und die Sensibilisierung von Eltern gehört", betonte Kaiser.

Gerade wenn es um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gehe, müsse man verantwortungsvoll handeln. Kompetente Anlaufstellen und umfassende Informationen, wie sie im Handbuch über Essstörungen zu finden sind, unterstützen dabei. "Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mit Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen zu Hause oder am Arbeitsplatz konfrontiert ist", sagte Kaiser.

Das FGZ Kärnten fungiert seit über einem Jahrzehnt als Kompetenzzentrum bei Essstörungen und hat umfangreiche Erfahrungen sowohl in der Prävention aber auch in der Beratung von Betroffenen und Angehörigen. "15 bis 20 Prozent der im FGZ Kärnten durchgeführten anonymen und kostenlosen Beratungen erfolgen jährlich zu Essstörungen. Mit rund 200 Mädchen hat die Organisation allein im vergangenen Jahr präventiv gearbeitet", präsentiert FGZ-Geschäftsführerin Regina Steinhauser konkrete Zahlen.

"Neben der Erstberatung von Betroffenen und Angehörigen, setzen wir verstärkt auf die Bewusstseinsarbeit und die Präventionsmöglichkeiten. Dazu bietet wir Elternabende, Vorträge in Gemeinden und Fortbildungen für Fachkräfte an", so Steinhauser. Für Mädchen ab dem zehnten Lebensjahr gibt es drei unterschiedliche Workshopangebote, die Jugendzentren, Schulen oder Gemeinden buchen können. Denn die Expertinnen des FGZ Kärnten sind im gesamten Bundesland aktiv.

Das Handbuch ist im FGZ Kärnten für einen Unkostenbeitrag von 9 Euro erhältlich. Bestellungen können telefonisch unter 04242 – 53 0 55 oder per E-Mail an fgz.sekretariat@fgz-kaernten.at erfolgen. Weitere Informationen finden Sie unter www.fgz-kaernten.at




Presseaussendung vom 23. 11. 2010

Menschen schreiben gegen Gewalt an Frauen

„16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ heißt die internationale Kampagne, die jährlich vom 25. November bis zum 10. Dezember stattfindet. Das Frauengesundheitszentrum Kärnten ruft heuer zu einer Leserbrief-Aktion auf, um Gewalt sichtbar zu machen und den schweigenden Opfern eine Stimme zu geben. 

 

Gewalttaten, die sich gegen Frauen richten, finden vorrangig im Privaten statt. Laut dem Österreichischen Frauenbericht 2010 ist davon auszugehen, dass jede vierte Frau zwischen 16 und 85 Jahren, Gewalt durch den Partner erfährt. Strukturelle Gewalt - darunter wird alles verstanden, was Frauen hindert, sich frei zu entfalten – findet zwar im öffentlichen Leben statt, wird aber selten als Gewalt wahrgenommen und thematisiert.

Gewalt beeinträchtigt Mädchen und Frauen u. a. körperlich, psychisch und ökonomisch. Was die gesundheitlichen Folgen betrifft, ist dabei nicht nur an körperliche Verletzungen zu denken. Bei psychosomatischen Beschwerden, gynäkologischen Erkrankungen und gesundheitsgefährdenden Überlebensstrategien, müsste Gewalt als mögliche Ursache, immer in Betracht gezogen werden. Die Erfahrungen von Organisationen wie Frauengesundheitszentren zeigen, auch in Österreich sind wir – trotz engagierter Einzelinitiativen, trotz verbesserter Rechtsmittel, trotz Gewaltschutzeinrichtungen – noch weit entfernt von einer angemessenen Versorgung der Gewaltopfer und vor allem von einem Machtgleichgewicht zwischen den Geschlechtern.

Dies sichtbar zu machen, schafft Bewusstsein und kann dazu beitragen, Gewalt gegen Mädchen und Frauen zu verringern bzw. Opfern von Gewalt rascher Schutz, Sicherheit und Hilfe zugänglich zu machen. Das Frauengesundheitszentrum Kärnten (FGZ Kärnten) ruft Frauen und Männer auf, Gewalt gegen Frauen durch Leserbriefe zum Thema zu machen.

Gewalt gegen Mädchen und Frauen hat viele Formen: Erniedrigung, Schläge, Kontrolle des Einkommens, Vergewaltigung, Beschimpfungen, Arbeitsverbot, sexuelle Belästigung, Zwangsehe, Einsperren, Genitalverstümmelung, Stalking …

Regina Steinhauser vom FGZ Kärnten schildert: „In etlichen Beratungen erzählen die Frauen uns oft Jahre danach, dass sie keine Unterstützung vom sozialen Umfeld erhalten haben, welches die Gewalttaten verharmloste oder ignorierte. Andererseits schweigen viele Mädchen und Frauen aus Scham, aus Angst oder Sorge um die Kinder.“ 

>Einen Leserbrief zum Thema Gewalt gegen Frauen zu schreiben, heißt diesen Opfern eine Stimme zu geben. Bedeutet Anteilnahme und gleichzeitig kann damit jeder Mann und jede Frau sagen: Ich toleriere Gewalt gegen Frauen nicht. 

Das Team des FGZ Kärnten appelliert: „Schreiben Sie Leserbriefe an die österreichischen Medien, damit „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ mehr Worte bekommen, als eine einzige Schlagzeile!“

Rückfragen:
Mag.a Regina Steinhauser
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
0676 – 94 95 302

Weiterführende Links:
Weltgesundheitsorganisation Zur Seite
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen Zur Seite
Frauenbericht 2010 Zur Seite
TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V. Zur Seite




Presseinformation vom 7. Juni 2010

Gut vorbereitet und g’sund in den Urlaub!
Infoabend in Villach


Die Urlaubszeit rückt näher und damit auch die Reisevorbereitungen. In jedes Reisegepäck gehört auch eine Reiseapotheke. Reiseziel, Reiseart und persönliche Faktoren wie z. B. Schwangerschaft oder chronische Erkrankungen bestimmen deren Inhalt. Wertvolle Tipps und individuelle Beratung liefert die erfahrene Apothekerin bei einem Infoabend im Frauengesundheitszentrum Kärnten.


Eine Reiseapotheke soll so bestückt sein, dass Frauen und Männer für eventuelle Überraschungen oder Unfälle unterwegs gerüstet sind. Denn bei Reisen können der Klimawechsel, die ungewohnte Kost oder schlechte hygienische Bedingungen schnell die gute Laune verderben, vor allem wenn eine Apotheke oder eine medizinische Einrichtung nicht gleich erreichbar ist.

Neben allgemeinen Tipps zur Reiseapotheke bietet der Abend auch spezielle Informationen für Schwangere, oder Personen mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauferkrankungen. Die erfahrene Apothekerin Mag.a Ulrike Feldner bespricht auch was bei Reisen mit Kindern zu bedenken ist oder was Frauen, die mit der „Pille“ verhüten, bedenken sollten. Auch für AllergikerInnen oder Freunde des Tauchsports sind wertvolle Tipps dabei.

Der Infoabend findet am 10. Juni 2010, um 19.00 Uhr im FGZ Kärnten, in der Völkendorfer Straße 23, in Villach statt. Der Unkostenbeitrag beträgt EUR 5,50.


Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a (FH) Melanie Wunder
Tel.: 04242 – 53 0 55
E-Mail: fgz.wunder@fgz-kaernten.at 
www.fgz-kaernten.at




Leserbrief vom 04. Mai 2010

Frauen wollen Frauenärztinnen – Die Kärntner Ärztekammer nicht!

Kärnten, 2010: Es gibt keine einzige niedergelassene Frauenärztin mit einem Kassenvertrag. Vor wenigen Monaten erließ der Gesundheitsminister eine Verordnung, um diesen frauenlosen Zustand zu korrigieren. Die Kärntner Ärztekammer klagt dagegen beim Verfassungsgerichtshof. Diese Verordnung verletze den Gleichheitsgrundsatz und diskriminiere Männer. Der Ärztekammerpräsidenten rechtfertigt sein Handeln damit, dass er (auch) die Interessen der männlichen Gynäkologen zu vertreten habe und nicht die Gesamtinteressen der Bevölkerung. Das wird die Mehrheit der Kärntner Bevölkerung – nämlich die rund 290.000 Mädchen und Frauen sehr interessant finden!
Im Frauengesundheitszentrum Kärnten rufen seit Jahren Frauen jeden Alters an, die sich eine Behandlung durch Gynäkologinnen wünschen. Uns fragen die Mädchen und Frauen aus Kärntens Dörfern seit über einem Jahrzehnt, wohin sie gehen können, weil das Gynäkologische Ambulatorium der GKK in Klagenfurt (hier gibt es Gynäkologinnen) zu weit weg ist und sie sich eine Wahlärztin nicht leisten können. Die Ärztekammer bedauerte bisher, die Wünsche von Mädchen und Frauen nicht erfüllen zu können, nach dem Motto: wir würden ja gerne, aber wir können nicht gegen das Gesetz handeln. Nun gibt es endlich ein Gesetz, um für Mädchen und Frauen zu handeln und dagegen wird geklagt! Das ist Ignoranz gegenüber Patientinneninteressen! Männliche Standesinteressen haben in Kärnten offensichtlich noch immer Vorrang vor der Wahlfreiheit von Mädchen und Frauen. Das Frauengesundheitszentrum Kärnten fordert die Ärztekammer auf Ihre Haltung noch einmal zu überdenken, im Interesse der Kärntner Frauen!




Presseinformation 12. April 2010

Ausgebrannt – Frauen in der Burn-out-Falle!


Wenn Belastungen zum Dauerzustand werden. Wenn man neben der Verantwortung für Familie und Beruf, ständigem Zeitdruck und vielfältigsten Aufgaben kaum Möglichkeiten hat, einmal abzuschalten und durchzuatmen. Dann hat man die „besten“ Voraussetzungen für das Burn-out-Syndrom. Das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten bietet Aufklärung und Hilfe bei einem Info-Abend, speziell für Frauen.

Frauen kümmern sich neben Job, meist auch um Haushalt, Partner, Kinder und vielleicht auch noch pflegebedürftige Angehörige. Selbstverständlich sind sie dabei immer verständnisvoll, bescheiden und nett. Gleichzeitig sind sie erfolgreich, attraktiv und weiblich. Das Superweib, wie es im Bilderbuch oder besser gesagt Märchenbuch steht. Denn was die ExpertInnen des Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten in ihrer alltäglichen Arbeit mit Frauen erleben, hört sich anders an. „Frauen kommen immer häufiger wegen Erschöpfung, Schlafstörungen, Entmutigung, sozialem Rückzug oder Depression zu uns. Betroffen sind Frauen aus sozialen oder pädagogischen Berufen ebenso wie Führungskräfte und ganz viele berufstätige Mütter“, berichtet Regina Steinhauser, Geschäftsführerin vom FGZ Kärnten.

Der gegenwärtige Anstieg von Burn-out und anderen psychischen Erkrankungen ist für die Expertin - in einer Zeit in der immer mehr Menschen Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, vor sozialem Abstieg oder Krankheit haben - kein Zufall. Auch andere Fachgremien wie der österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) warnen bereits vor dem Zunehmen von Burn-out und den Folgen wie Langzeitkrankenständen, hohen Behandlungskosten oder einem Ansteigen von Suizidfällen.

„Psychische Erkrankungen sind mittlerweile bei Frauen schon der dritthäufigste Grund für Krankenstände, und die häufigste Ursache für eine Invaliditätspension. Die EU geht bereits heute davon aus, dass durch Burn-out jährliche Kosten in der Höhe von rund
20 Milliarden Euro entstehen“, zitiert Steinhauser die Veröffentlichungen des ÖBVP.

Für die Betroffenen selbst sollte Burn-out ein Hilfeschrei von Körper und Geist sein. Burn-out ist in deutliches Signal, dass die Leistungen, die oft jahrelang abverlangt wurden, von niemandem auf Dauer zu bewältigen sind. Jetzt geht es darum, rasch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und persönliche Kraftquellen wieder zu entdecken. „Nein sagen und sich nicht immer für alles verantwortlich zu fühlen, fällt insbesondere Frauen schwer“, berichtet die Psychologin und Psychotherapeutin Jasmin Ruprecht aus ihrer Praxis. In ihrem Vortrag wird sie deshalb nicht nur die Symptome und den Verlauf eines Burn-out aufzeigen, sondern auch konkrete Wege aufzeigen, wie Frauen aus dieser Falle wieder heraus kommen können. Dabei geht sie ganz speziell auf die Lebensumstände von Frauen ein.

Der Infoabend findet am 15. April 2010, um 19.00 Uhr im FGZ Kärnten, in der Völkendorfer Straße 23, in Villach statt. Der Unkostenbeitrag beträgt EUR 5,50.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a Regina Steinhauser
Tel.: 04242 – 53 0 55
E-Mail: fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at





v.l.n.r. LR Dr. Peter Kaiser, Mag.a Regina Steinhauser, Mag.a (FH) Melanie Wunder

01. April 2010

Essstörungen: Kärntner Wegweiser jetzt online! 

LR Kaiser präsentiert Online-Service über Prävention und Therapie sowie Infokarte zum Thema Essstörungen - Folgeschäden vermeiden heißt auch, Geld sparen
01.04.2010


Im Auftrag von Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser stellt das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten ab sofort einen Wegweiser ins Internet, damit bei Essstörungen Hilfe, Prävention und Therapie rasch gefunden werden. Zusätzlich gibt es eine Infokarte, die von Institutionen und Schulen kostenlos im FGZ Kärnten bestellt werden kann. Betroffen von Essstörungen sind vor allem Mädchen, zunehmend erkranken aber auch Burschen und Frauen über 40 Jahre. Seit über einem Jahrzehnt fungiert das FGZ Kärnten als Kompetenzzentrum für Essstörungen. Es bietet einen guten Überblick über Angebote und Einrichtungen in Kärnten rund um das Thema Essstörungen.

"Damit diese Informationen unabhängig von den Öffnungszeiten allen Hilfesuchenden zur Verfügung stehen, wurden alle Einrichtungen kontaktiert, und die Informationen stehen nun als kostenloser Download auf der Homepage des Frauengesundheitszentrums zur Verfügung", gab heute, Donnerstag, Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser bekannt. Der Gesundheitsreferent hofft, dass durch dieses Service Essstörungen früher behandelt werden können.

"Die Heilungschancen bei Essstörungen sind umso besser, je früher die Erkrankung erkannt und professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird", weiß Kaiser. Betroffenen und Angehörigen eine Orientierungshilfe zu bieten, wo sie welche Unterstützung bekommen können, sei enorm wichtig. Für Kaiser geht es auch darum, dass die Betroffenen, auf schnellsten Weg eine adäquate psychotherapeutische und medizinische Betreuung bekommen.

Der Gesundheitsreferent verwies auch auf die mittel- und langfristigen Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. "Bei dieser stark verbreiteten Erkrankung kann es zu massiven Folgeschäden kommen, die lange Zeiten zur Arbeitsunfähigkeit führen und eine intensive Behandlungen erfordern. Eine rasche qualitätsvolle Therapie hilft daher auch hohe Folgekosten für das Gesundheitswesen zu vermeiden", erklärte er.

Essstörungen sind eine der häufigsten psychosomatischen Erkrankungen im Jugendalter. Österreichweit leiden etwa 200.000 Österreicher einmal im Laufe ihres Lebens an einer Essstörung. In Kärnten haben sich allein im Jahr 2009 über 270 Menschen im FGZ Kärnten über eine längerfristige psychologischer Unterstützung oder Therapiemöglichkeiten bei Essstörungen informiert. Die Zahl der Personen, die an Essstörungen leiden, wird hierzulande auf 15.000 geschätzt.

Laut Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ, fielen 15 Prozent aller persönlichen Beratungen, die im FGZ Kärnten im vergangenen Jahr von Menschen in Anspruch genommen wurden, auf das Thema Essstörungen. "Unsere Erstberatungen dienen dazu, Klarheit über die Ist-Situation der Betroffenen zu schaffen und dann Kontaktstellen zu finden, die eine längerfristige, ambulante oder stationäre Hilfe in der Nähe des Wohnortes der Betroffenen anbieten", so Steinhauser.

Das FGZ Kärnten bietet neben den neuen Online-Informationen ein sehr breites Hilfsangebot rund um Essstörungen. Dazu zählen anonyme und kostenlose Beratungen, Elternabende und Präventivworkshops in ganz Kärnten.

I N F O S: http://www.fgz-kaernten.at/11903.htm

Rückfragehinweis: Büro LR Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger
Fotonachweis: Büro LR Kaiser/M Zore




Presseinfo, 26. März 2010

Fit nach der Geburt! - FGZ Kärnten startet neues Bewegungsangebot für Mütter

Der Körper vollbringt während einer Schwangerschaft Höchstleistungen. Einige Wochen nach der Geburt, sind spezielle Übungen und Entspannungsmethoden in der Gruppe begleitet von angenehmer Musik eine effektive Unterstützung für Körper und Seele.

Nach einer Geburt ist vieles anders. Der Körper fühlt sich anders an, der Alltag stellt neue Herausforderungen. Rücken-, Bauch- und Beckenbodenmuskulatur wurden während der Schwangerschaft und der Geburt extrem beansprucht. In den ersten Monaten danach gilt es, wieder Kraft zu schöpfen, das aus dem Gleichgewicht geratene Zusammenspiel dieser Muskelpartien wieder herzustellen und zu einem neuen Körpergefühl zu finden.

„Viele Frauen wollen Ihrem Körper etwas Gutes tun, in Form kommen und fit für den Alltag sein, aber welcher Frau macht das alleine richtig Spaß? Für das Fitnessstudio, oder den Sport ist es vielleicht noch zu früh“, erzählt die aus Italien stammende Tanztherapeutin und Kursleiterin Dr.in Roberta Rio. Für das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten hat sie daher einen neuen Kurs entwickelt. Das ganzheitliche Konzept enthält Übungen für Bauch, Rücken, Oberschenkel, Beckenboden und Po. Auf Atmung, Entspannung und Wahrnehmung des eigenen Körpers, legt Roberta Rio, die u.a. am Hebammenzentrum HEVIANA in Bozen und am Ausbildungszentrum für Allgemeinärzte in Udine gearbeitet hat, besonderes Augenmerk. „6 bis 12 Wochen nach der Geburt ist ein guter Zeitrahmen, um beim Start des neuen Bewegungsangebotes dabei zu sein“, rät die Expertin.

„Wir freuen uns diesen Kurs nach zahlreichen Anfragen von Frauen, nun erstmals anbieten zu können“ erklärt Christiane Hintermann, Mitarbeiterin des einzigen Frauengesundheitszentrums in Kärnten. Dort können Schwangere und Mütter auch eine kostenlose Hebammen-Sprechstunde in Anspruch nehmen. „Ab 13. April wird es nun zusätzlich jede Woche dienstags ab 16.00 Uhr 1,5 Stunden geben, die nur der jungen Mutter gehören, berichtet Hintermann weiter.

Die Anmeldung ist telefonisch unter 04242 – 53 055 oder per E-Mail an fgz.sekretariat@fgz-kaernten.at möglich. Der Unkostenbeitrag für die 8-wöchige Gruppe beträgt EUR 50,-- Matten werden bereitgestellt, bequeme Kleidung ist von Vorteil.

Termine für die Hebammen-Sprechstunde, sowie für alle anderen aktuellen Veranstaltungen finden Frauen und Mädchen im Internet unter http://www.fgz-kaernten.at

Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a (FH) Christiane Hintermann
Tel.: 04242 – 53 0 55
fgz.hintermann@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at




Presseinformation 23.03.2010


v.l.n.r. LR Peter Kaiser mit Mag.a (FH) Melanie Wunder und Mag.a Regina Steinhauser vom FGZ.
Foto Monika Zore

Was wir wissen sollten!

LR Kaiser präsentiert mit dem Frauengesundheitszentrum Kärnten eine eigene Checkliste für Frauen und Männer, damit Arztbesuche künftig einfacher und effizienter werden.

Kennen Sie das? Kaum ist man aus der Ordination des Arztes draußen, fällt uns ein, was wir die Ärztin noch fragen wollten. Fünf Befunde in der Hand, aber genau der, den der Arzt benötigt, wurde vergessen. Was bedeutet eigentlich die Diagnose, die da auf der Überweisung an den Facharzt steht? Hat der Arzt oder die Ärztin das nicht gerade erklärt?

Nur allzu oft gleichen Arztbesuche einem Wissens-Labyrinth. Dabei wäre es wichtig und würde vieles erleichtern, wenn Patientinnen und Patienten wissen würden, auf was es ankommt, was sie für einen Arztbesuch brauchen, damit dieser möglichst rasch und effektiv von statten geht. Unterstützung bietet jetzt eine im Auftrag von Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser durch das Frauengesundheitszentrum Kärnten ausgearbeitete Checkliste, die Frauen und Männern hilft, mit einem guten Gefühl in die medizinische Praxis zu gehen.

„Ziel des handlichen Folders ist es, Menschen als gleichberechtigte Partnerinnen und Partner von Ärztinnen und Ärzten ihres Vertrauens zu stärken. Die Checkliste dient sowohl zur Vorbereitung auf einen Arztbesuch, sie soll die Menschen aber auch motivieren nachzufragen und während einer Untersuchung auf den Wohlfühlfaktor zu achten“, erklärt Kaiser.

Die Gründe für seine Initiative liegen in den oben beschriebenen Erfahrungen, mit denen sich Frauen immer wieder an das FGZ wenden. „Aber auch in Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten hören wir von Schwierigkeiten, was die Informationsweitergabe an die Patientinnen und Patienten betrifft“, schildert Regina Steinhauser vom FGZ Kärnten die Ausgangssituation.

„Mündige Patientinnen und Patienten sind die Grundlage eines modernen, tragfähigen Gesundheitssystems. Eine stärkere Einbeziehung von Patientinnen und Patienten bedeutet, Betroffene besser zu informieren, ihnen mehr Mitbestimmung bei Entscheidungen über ihre Gesundheit zu geben und die Prävention in den Mittelpunkt zu stellen“, erläutert Kaiser seine Intention.

Die Checkliste kann kostenlos im Frauengesundheitszentrum Kärnten abgeholt oder angefordert werden und steht auch als download auf der Homepage unter www.fgz-kaernten.at jederzeit zur Verfügung.

Weitere Infos:

Mag.a Regina Steinhauser, Geschäftsführerin
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
Völkendorfer Straße 23
9500 Villach
Tel.: 04242 - 53 0 55
Fax: 04242 - 53 0 55 15
E-Mail: fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at,
www.fgz-kaernten.at






Neue Maßnahmen für Mädchengesundheit starten

LR Kaiser kündigt mobile Mädchensprechstunde und Workshop „Körperlust statt Körperfrust“ an. „Leistbarkeit, Erreichbarkeit und Zielgruppengerechtigkeit sind wichtige Kriterien für gesündere Mädchen!“ 



Foto Monika Zore: LR Peter Kaiser mit Mag.a Regina Steinhauser, Mag.a (FH) Christiane Hintermann, Mag.a (FH) Melanie Wunder

Aktuelle Studien belegen, dass es um die Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich nicht zum Besten steht. Bewegungsmangel und Fehlernährung, andauernde psychosoziale Belastungen von Kindern durch Armut, Gewalt, multimediale Vereinsamung, Stress und Leistungsdruck sind die „modernen“ Risikofaktoren.

Dagegen setzt Kärntens Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser verstärkt auf zielgruppenspezifische Gesundheitsangebote und schnürt mit den Expertinnen des Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten ein Maßnahmenpaket! Zwei ganz neue Angebote stehen ab Aprilbereit. „Das Frauengesundheitszentrum Kärnten wird dann eine in Kärnten einzigartige mobile Mädchensprechstunde anbieten, die Schulen, Jugendeinrichtungen und Gemeinden kostenlos buchen können. Und beim ebenfalls im April startenden Workshop „Körperlust statt Körperfrust“ geht es dann, um einen wertschätzenden Zugang zum eigenen Körper, jenseits sexualisierter Medien oder Schönheitsindustrie“, kündigt Kaiser an. Außerdem bietet das FGZ einen neuen Info-Folder „Ich steh auf mich – Mädchen und Gesundheit“ zu den am häufigsten gestellten Fragen an.

Die Notwendigkeit neuer Maßnahmen, ergebe sich laut Kaiser daraus, dass sich die Risikofaktoren für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert hätten. „Waren es früher die klassischen Infektions- und Mangelerkrankungen so müssen wir uns heute vor allem den Lebensstilerkrankungen, Entwicklungsstörungen und psychosomatischen Erkrankungen in den Weg stellen“, weiß Kaiser. Besonders betroffen seien Kinder, die in Armut aufwachsen, ein bildungsfernes soziales Umfeld haben oder in entlegenen ländlichen Gebieten leben. „Als Gesundheitsreferent sind daher die Erreichbarkeit, die Leistbarkeit und die Zielgruppengerechtigkeit von Gesundheitsangeboten für mich zentrale Kriterien, um Initiativen zu unterstützen“, so Kaiser weiter.

Die Expertinnen des FGZ Kärnten haben bereits über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Gesundheitsarbeit mit Mädchen. „Obwohl sich das Krankheitsspektrum von Jugendlichen in den letzten Jahren geändert hat, leiden nach wie vor Mädchen häufiger als Burschen an psychischen und körperlichen Beschwerden, sind bewegungsärmer und greifen häufiger zu Medikamenten“, berichtet Regina Steinhauser, Leiterin des FGZ aus der Praxis. Die „Hitliste“ der Belastungen und Probleme mit denen sich Mädchen an die Einrichtung wenden ist lang und vielfältig. Die meisten Fragen drehen sich um Liebe, Sexualität und Verhütung, gefolgt von Hilfestellung wenn es um Essstörungen geht, aber auch erlebte Gewalt oder selbstverletzendes Verhalten sind Anlässe, warum sich Mädchen – ganz häufig anonym per E-Mail - an die Mitarbeiterinnen wenden. Das FGZ Kärnten versteht sich auch als Wegweiser für Mädchen, deren FreundInnen, Eltern oder anderen nahestehenden Personen bei seelischen oder körperlichen Problemen. „Häufig wissen Mädchen gar nicht wohin sie sich wenden können, wenn sie etwas bedrückt, verunsichert oder schmerzt“, so Steinhauser.


Weitere Infos:

Mag.a Regina Steinhauser, Geschäftsführerin
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
Völkendorfer Straße 23
9500 Villach
Tel.: 04242 - 53 0 55
Fax: 04242 - 53 0 55 15
E-Mail: fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at,
www.fgz-kaernten.at




Presseinformation 04. März 2010

Hält die Info, was sie verspricht?

FGZ Kärnten veröffentlicht Instrument zur Bewertung von Informationen für medizinische Laien!

Nie zuvor gab es mehr Informationen für medizinische Laien. Broschüren, Internetseiten, Bücher beschreiben Krankheiten, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Für die Konsumentinnen und Konsumenten ist es schwer zu beurteilen wie gut bzw. qualitativ hochwertig die Informationen sind. Ein kostenloser Download auf der Homepage des Frauengesundheitszentrum Kärnten hilft jetzt weiter.

Frauen wie Männer wollen Bescheid wissen, wenn es um ihre Gesundheit geht, das weiß das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten aus jahrzehntelanger Beratungserfahrung. „Immer mehr Frauen geben sich nicht mit Rezepten und einer einzelnen Fachmeinung zufrieden, sie wollen verstehen und informierte Entscheidungen treffen. Dafür holen sie sich Informationen im Internet, oder in Broschüren, die aber oft mehr Verwirrung als Klarheit liefern und auch vor Falsch- und Fehlinformationen sind die KonsumentInnen nicht geschützt“, erzählt Regina Steinhauser vom FGZ Kärnten. Auf Basis anerkannter Methoden hat Mag.a Iris Wiegele im Auftrag des FGZ Kärnten einen Fragenkatalog zusammengestellt. Mithilfe dieser Fragen kann ein Laie objektiv beurteilen, wie gut z.B. eine Broschüre ist, die ich im Wartezimmer mitgenommen habe.

Selbst Angaben die selbstverständlich sein sollten, wie eine Jahreszahl, die schließlich auch angibt wie alt das verarbeitete Wissen ist, sucht man in manchen Broschüren vergeblich. Etliche Broschüren sind sehr einseitig in ihrer Information, denn sehr oft stecken wirtschaftliche Interessen dahinter, daher werden Risiken oder Nebenwirkungen verniedlicht oder ganz verschwiegen. Das neue Instrument des FGZ Kärnten regt daher an, Informationen kritisch zu prüfen, beispielsweise mit der Frage: Beschreibt die PatientInneninformation die Risiken der jeweiligen Behandlungsverfahren, wie kurz- oder langfristige Nebenwirkungen, Komplikationen oder Wechselwirkungen?

Ein einfaches Punktesystem erleichtert die Auswertung.

Das Instrument zur Bewertung von PatientInneninformationen kann ab sofort und kostenlos von der Homepage des FGZ Kärnten unter: http://www.fgz-kaernten.at/25050.htm heruntergeladen und selbstverständlich auch ausgedruckt werden.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a Regina Steinhauser
Tel.: 04242 – 53 0 55
E-Mail: fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at




Pressemeldung 14. Jänner 2010



Von links nach rechts: GF Mag.a Regina Steinhauser, Frauengesundheitszentrum Kärnten; Marlene, Schülerin HS Moosburg; Gesundheits- und Frauenreferent Dr. Peter Kaiser; Teresa, Schülerin HS Moosburg 



Hinten von links nach rechts: Gesundheits- und Frauenreferent Dr. Peter Kaiser; GF Mag.a Regina Steinhauser, Frauengesundheitszentrum Kärnten
Vorne von links nach rechts: Tamara, Nadja beides Schülerinnen der HS Moosburg

12 Monate voller Gesundheit

LR Kaiser präsentiert mit dem Frauengesundheitszentrum Kärnten den österreichweit einzigartigen Mädchengesundheitskalender 2010. Kostenlose Verteilung in Kärntens Schulen.

„Mädchen schau’n auf sich!“ lautet der Titel des neuen Gesundheitskalenders für Kärntner Mädchen 2010! Heute, Mittwoch, wurde der Mädchen-Gesundheitskalender von Kärntens Gesundheits- und Frauenreferent, LR Peter Kaiser, und Regina Steinhauser vom Frauengesundheitszentrum Kärnten (FGZ) in der Ossiachersee Halle präsentiert. 7000 Stück werden ab sofort kostenlos in Kärntens Schulen verteilt.

„Unser Ziel ist es, Mädchen für das Thema Gesundheit zu begeistern“, erklärte Gesundheits- und Frauenreferenten Peter Kaiser die Idee des in Österreich einzigartigen Kalenders. „Der Kalender liefert „schlaue Sachen zum Aufhängen“ und gesunde Tipps in mädchengerechter Form für alle 13- und 14jährigen Kärntner Mädchen“, so Kaiser weiter. Mädchen finden darin Informationen zu Ernährung, Verhütung oder Stress. Sie erfahren, an wen sie sich bei Problemen oder mit Fragen wenden können.

Der Mädchengesundheitskalender resultiert mitunter aus den Ergebnissen des Kinder- und Jugendgesundheitsberichtes des Landes Kärnten. „Mädchen fühlen sich seltener gesund und klagen häufiger über körperliche und psychische Beschwerden als Burschen. Sie frühstücken seltener, bewegen sich weniger und nehmen häufiger Medikamente“, zitiert Kaiser aus dem Gesundheitsbericht. Viele dieser Ergebnisse würden sich noch mit zunehmendem Alter der Mädchen verschlechtern.

Für Gesundheitsreferent Kaiser eröffnet die Förderung von Verhaltensweisen und Kompetenzen bereits im Jugendalter die Chance, Beschwerden und Krankheiten langfristig vorzubeugen. „Gerade bei Kindern und Jugendlichen muss Gesundheitsförderung altersgerecht sein. Damit sie gehört und angewendet wird, muss sie weit mehr sein als Wissensvermittlung oder gar Belehrungen mit erhobenem Zeigefinger. Als Gesundheits- und Frauenreferent ist es mein Ziel, den Mädchen leicht verständliche Gesundheitsinformationen zur Verfügung zu stellen und sie zu motivieren, für sich selbst etwas Gutes zu tun“, betonte Kaiser.

Der Mädchengesundheitskalender 2010 ist daher ein Kalender zum Nachlesen, Nachdenken und Nachmachen. Wie ein roter Faden zieht sich das Motto „Schau auf dich“ durch den Kalender. Kaiser dazu: „Egal ob es um körperliche oder seelische Beschwerden geht – Mädchen haben das Recht auf Unterstützung! Dazu wollen wir einerseits den Selbstwert und die Körperwahrnehmung bei Mädchen mit Programmen fördern. Auf der Ebene des Gesundheitswesens geht es mir darum, auf die Qualität der Angebote vermehrt zu achten. Das Alter und das Geschlecht in der Prävention zu berücksichtigen, ist für mich eine Grundvoraussetzungen, um zielgruppengerecht zu arbeiten.“

Für Projektleiterin Regina Steinhauser geht es beim Mädchen-Gesundheitskalenders auch um die Erreichbarkeit von Gesundheitsinformationen. „Durch die kostenlose Verteilung des Kalenders über Schulen erreichen wir an die 7.000 Mädchen unabhängig von ihrem Wohnort, ihrer sozialen Zugehörigkeit oder ihren finanziellen Möglichkeiten und bringen das Thema Gesundheit sozusagen ein Jahr lang in ihren Lebensraum.“ Besonders gelungen ist auch die Einbindung der Zielgruppe selbst. „Sowohl bei der Themenfindung, den Texten als auch der Grafik haben Mädchen mitbestimmt. Sogar die Fotos zeigen Mädchen aus Kärnten und keine Models“, so Steinhauser.

Weitere Infos:
Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH
Völkendorfer Straße 23
9500 Villach
Tel.: 04242 - 53 0 55
Fax: 04242 - 53 0 55 15
E-Mail:fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at,
arge.steinhauser@fgz-kaernten.at
http://www.fgz-kaernten.at



Wo FGZ drauf steht ist Frauengesundheit drin!




 Pressemeldung 15. Dezember 2009


v.l.n.r.: Mag.a (FH) Christiane Hintermann, Mitarbeiterin im FGZ Kärnten, LR Dr. Peter Kaiser, Mag.a Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ Kärnten


Werkzeug für das g´sunde Aufwachsen

LR Kaiser und das Frauengesundheitszentrum präsentieren „Werkzeuge für die g’sunde Arbeit mit Kindern und Jugendlichen! 
Kinder und Jugendliche von heute werden auf ihrem Weg zum Erwachsenen mit einer Vielfalt unterschiedlichster Herausforderungen und Hürden konfrontiert, die sich letztlich fast immer auf die Gesundheit der Betroffenen auswirkt.
Abhilfe schafft jetzt der Lehrmittelverleih, den Kärntens Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser gemeinsam mit dem Frauengesundheitszentrum Kärnten (FGZ) für pädagogische Fachkräfte, Schulen und andere Institutionen ins Leben gerufen hat.

„Wir stellen mit diesen über 30 Lehrmitteln Werkzeuge für die g´sunde Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bereit“, erklärt Kaiser. Gerade bei Kindern und Jugendlichen müsse Gesundheitsförderung geschlechtssensibel, umfassend und altersgerecht sein. „Dies gilt besonders für Themen Sexualität oder Gewalt“, macht Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ, deutlich.

Der „Lehrmittelverleih“, der nicht nur Eltern, sondern auch LehrerInnen, SchulärztInnen und BetreuerInnen in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterstützen soll, enthält unter anderem Unterlagen, Angebote und Hilfsmittel für Themenbereiche von Mädchengesundheit, Sexualität und Verhütung bis hin zu geschlechtssensibler Pädagogik und Gewaltprävention. Neben einem Verhütungsmittelkoffer mit Anschauungsobjekten zu Verhütungsmethoden,
Monatshygiene und Informationsbroschüren, sind auch eine Education Box mit Praxishilfen für eine geschlechtssensible Pädagogik, das Handbuch „Mit Vielfalt umgehen“ für Strategien gegen Diskriminierung unter Jugendlichen, „ecstasia“ – ein Spiel zur Suchtprävention, Methodenblätter zur geschlechtsspezifischen Identität, Infos zur körperlichen Entwicklung von Frauen und Männern, das AIDS-Präventionsspiel „Think Negative“, eine Methodensammlung mit Arbeitsunterlagen zur Jungenarbeit mit dem Schwerpunkt Gewaltprävention, ein FrauenBilderLeseBuch über sexuelle Gewalt, ein Kommunikationsspiel sowie Filme zur sexuellen Gewalt an Kindern, zum Thema Liebe und Essstörungen enthalten.

„Ziel des Lehrmittelverleihs ist es, qualitätsvolle Informations- und Arbeitsmaterialien für engagierte Fachkräfte leichter und vor allem leistbar zugänglich zu machen“, so Kaiser.

Alle Materialien und Methoden können kostenlos gegen Kaution bis zu einem Monat ausgeliehen werden. Bei einem persönlichen Gespräch bieten die Mitarbeiterinnen des FGZ Kärnten Tipps und Hilfestellung für den Einsatz im Unterricht oder in der Jugendgruppe.

In den kommenden Tagen wird eine Infokarte kärntenweit an Schulen, SchulärztInnen, Kinderheime und andere Institutionen ausgesendet. Weitere Infokarten können im FGZ angefordert werden

Infos: http://www.fgz-kaernten.at/12851.htm




Presseinformation, 18. November 2009

Das Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren unterstützt die Forderung der rezeptfreien Abgabe der Pille danach!

Die österreichischen Frauengesundheitszentren unterstützen die Forderung des leichteren Zugangs zur Pille danach. Sie kann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft verringern, sofern diese unerwünscht ist und stärkt damit das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Die österreichischen Frauengesundheitszentren fordern eine zielgruppenentsprechende, evidenz-basierte Information über die Möglichkeiten der Notfallverhütung und deren Wirkung. Mädchen und Frauen haben das Recht auf eine qualifizierte Beratung und Versorgung durch AkteurInnen im Gesundheitswesen, sowie auf eine unabhängige Sexual- und Verhütungsberatung.

Breiter öffentlicher und politischer Konsens besteht darüber, dass ungeplante und ungewollte Schwangerschaften, sowie Schwangerschaftsabbrüche zu vermeiden sind.
Konsens besteht auch darin, dass die Pille danach keine Alternative zur Verhütung ist, sondern sie ist als Pille für den Notfall gedacht!

Es ist eine Tatsache, dass Verhütungspannen passieren. Wird eine ungewünschte Empfängnis befürchtet, besteht die Möglichkeit mittels der Pille danach Notfallverhütung zu betreiben. Dabei kommen in erhöhter Dosis Hormone zum Einsatz, die sich auch in normalen Verhütungspillen befinden. Wichtig ist es, dass die Pillen rasch nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, aber mangels freien Zugangs, ist sie oft schwierig, zeitaufwendig oder im schlimmsten Fall gar nicht zu erhalten. Um der „Notfallhektik“ zu entkommen, wäre es sinnvoll, wenn eine Frau die Pille im vorhinein kauft, damit sie im Ernstfall zur Verfügung steht.

GegnerInnen der Freigabe der Pille danach aus der Rezeptpflicht befürchten explizit eine Veränderung des Sexualverhaltens und des Verhütungsverhaltens. Sie befürchten, dass dadurch das Risiko von Infektionen durch Geschlechtsverkehr spürbar höher wird und dass andere Formen der Verhütung vernachlässigt werden. Implizit wird bei der Kritik vielleicht auch die Angst vor sexuell freizugigem Verhalten transportiert.

Renommierte Wissenschafter der Cochrane Gesellschaft widerlegen diese Befürchtungen:
- Die Folge präventiv erhältlicher Pille danach war weder eine Zunahme an Geschlechtskrankheiten, noch ein geändertes Sexualverhalten
- Unsachgemäßer Gebrauch war nicht nachweisbar
- Der leichtere Erhalt der Pille danach senkte nicht die Häufigkeit von Schwangerschaften.

Fehlinformationen hatten zur Folge, dass viele Frauen und Kritiker glaubten, dass es sich bei der Pille danach um eine Abtreibungspille handeln würde. Neueste Studien belegen, dass die Pille danach den Eisprung behindert oder verzögert. Hat eine Verschmelzung bereits stattgefunden ist die Pille danach wirkungslos.
Die österreichischen Frauengesundheitszentren bieten seit Jahren Beratung und qualitätsgesicherte Information an, um den Kenntnisstand von Notfallverhütung zu verbessern und Fehlinformationen entgegenzuwirken!




Presseinformation, 3. November 2009

Dunkelheit drückt die Stimmung!

Rund 5 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Winterdepression. Frauen sind dreimal so häufig betroffen als Männer. Das FGZ Kärnten bietet Tipps zur Selbsthilfe.

Im Spätherbst und Winter leiden weltweit Millionen von Menschen alljährlich an Antriebslosigkeit, Heißhunger auf Süßes und einem ungewöhnlichen Schlafbedürfnis. Dahinter kann eine „Saisonal Abhängige Depression“ (SAD) stecken. Die verminderte Lichtintensität im Winter gemeinsam mit den kürzeren Tagen und den abfallenden Temperaturen beeinflussen den menschlichen Organismus und gelten als Auslöser für die Winterdepression. „Obwohl sie in der Regel im Frühjahr verschwindet, ist das für betroffene Frauen keine Entlastung, denn der wiederkehrende Rhythmus ist charakteristisch und die Symptome werden häufig mit zunehmendem Alter stärker“, berichtet Regina Steinhauser vom FGZ Kärnten. Die gedrückte Stimmung und die Energielosigkeit beeinträchtigt das Alltagsleben. In sehr schweren Fällen ist ein geregelter Arbeitstag gar nicht mehr möglich. Betroffene sollten daher nicht zögern, fachliche Hilfe bei ÄrztInnen oder PsychologInnen zu suchen, rät das FGZ Kärnten. Wo es welche Hilfe gibt, bespricht Christiane Fahlböck, Psychologin und Leiterin des Instituts für ambulante neurologische Rehabilitation in ihrem Vortrag am 12. November.
Da Licht und Luft helfen können die Winterdepression zu vertreiben, werden zahlreiche Tipps zur aktiven Selbsthilfe vorgestellt. Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr im FGZ Kärnten in der Völkendorfer Straße 23 in Villach. Der Unkostenbeitrag von EUR 5,50 kann vor Ort gezahlt werden.



Rückfragen:
Mag.a Regina Steinhauser
04242 – 53 0 55
www.fgz-kaernten.at




Presseinformation, 22. Oktober 2009

FGZ Kärnten macht Licht und Lust auf Lesen!

Kärntens einziges Frauengesundheitszentrum (FGZ) führt eine Bibliothek, die völlig kostenlos genutzt werden kann. Ab sofort macht eine Tageslichtlampe das Schmökern in den Büchern noch angenehmer.

In der Bibliothek des FGZ Kärnten in Villach in der Völkendorfer Straße 23 können Besucherinnen in über 900 Büchern schmökern und sie auch kostenlos ausborgen. Neben Sachbüchern über Diabetes, Ernährung, Ess-Störungen, Krebserkrankungen oder die Wechseljahre, sind gleich mehrere Regale der psychischen Gesundheit gewidmet. Hier finden sich auch Erfahrungsromane zum Leben mit Depression oder Burnout. Eine Reihe von Ratgebern stehen zu den Themen Verhütung und Sexualität zur Verfügung. Ein Regal widmet sich gezielt der Schwangerschaft und Mutter-Kind-Beziehung. Aber auch zu Tabuthemen wie Gewalt, Trauer und Tod gibt es hilfreiche Literatur. Allgemeine Ratgeber liefern Tipps und Wissenswertes zu Allergien, Osteoporose oder Migräne.
Als zusätzlichen Beitrag zum Wohlbefinden der Besucherinnen wurde die Bibliothek jetzt mit einer Tageslichtlampe ausgestattet. „Gerade in der kalten Jahreszeit, wo die Tage immer kürzer und dunkler werden, sinkt bei manchen Menschen die Laune und Unternehmungslust auf den Nullpunkt“, erläutert Regina Steinhauser, Leiterin des FGZ Kärnten. „In anderen Ländern gibt es spezielle „Licht-Cafés“ und im FGZ Kärnten jetzt eben die „Licht-Bibliothek“, freuen sich die Mitarbeiterinnen der Einrichtung.

Öffnungszeiten der Bibliothek:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr
Mittwoch von 15.00 bis 18.30 Uhr und nach telefonischer Terminvereinbarung.


Rückfragen:
Mag.a (FH) Melanie Wunder
04242 – 53 0 55
fgz.wunder@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at


FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit
Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Einrichtung. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MultiplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.




Presseinformation, 12. Oktober 2009

Tanzkurs für Schwangere stößt auf große Begeisterung – FGZ Kärnten startet zweite Gruppe!

Seit Anfang September tanken schwangere Frauen jeden Dienstag Kraft beim Tanzen im Frauengesundheitszentrum. Die Teilnehmerinnen sind begeistert vom gesunden Angebot, deshalb startet das FGZ Kärnten gleich am 20. Oktober den nächsten Kurs.

Tanzen ersetzt nicht die Geburtsvorbereitung, aber es kann sie unterstützen und bei einer Reihe von Schwangerschaftsbeschwerden zur Linderung beitragen. Beispielsweise bei Übelkeit zu Beginn der Schwangerschaft, wo Bewegung vielen Frauen Erleichterung verschafft. Schwangere, die an schweren Beinen oder Krampfadern leiden, können durch Tanzen den Kreislauf anregen und die Venen kräftigen. Auch der Atemrhythmus und die Tiefe der Atmung kann durch das Tanzen positiv beeinflusst werden, was wiederum bei Gefühlen von Kurzatmigkeit oder bei der Geburt selbst, hilfreich ist.

Beinahe noch wichtiger als das körperliche Training ist die Wirkung des Tanzes als seelisches Aufbaupräparat. Tanzen macht gelassen und selbstbewusst. Wer tanzt, spürt wie es ist, sich eine Zeitlang auf den Körper zu konzentrieren und dabei ein Stück Kontrolle aufzugeben. Außerdem helfen Bewegung und Musik, ein Gespür für Rhythmus zu entwickeln, für den des eigenen Körpers und auch für den Rhythmus des Babys bei der Geburt.

„Das Schöne am Tanzen ist, dass gleichzeitig Entspannung und Krafttanken möglich ist“,

erzählt die aus Italien stammende Tanztherapeutin und Kursleiterin Dr.in Roberta Rio, die u.a. am Hebammenzentrum HEVIANA in Bozen und am Ausbildungszentrum für Allgemeinärzte in Udine gearbeitet hat.

„Wir haben diesen Kurs auf Wunsch zahlreicher Frauen gestartet, das große Interesse daran, macht es möglich einen zweiten Kurs anzuschließen“, erklärt Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des einzigen Frauengesundheitszentrums in Kärnten, wo übrigens auch eine kostenlose Hebammen-Sprechstunde für Schwangere und Mütter angeboten wird.

Termine für die Hebammen-Sprechstunde, sowie für alle anderen aktuellen Veranstaltungen finden Frauen und Mädchen im Internet unter http://www.fgz-kaernten.at

Der nächste Tanzkurs für Schwangere startet am Dienstag den 20. Oktober. Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt, Anmeldungen sind bis 16. Oktober möglich. Der Unkostenbeitrag für 6 Mal 1,5 Stunden beträgt EUR 45,--


Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a Regina Steinhauser
Tel.: 04242 – 53 0 55
fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at




Presseinformation, 14. September 2009


Gesundheit aus der Natur - Workshop über Wurzeln und Kräuter im Frauengesundheitszentrum Kärnten

Pflanzen und Kräuter berühren unsere Sinne mit den verschiedensten Düften und Geschmäckern. Genauso vielfältig sind auch die Anwendungsmöglichkeiten von Pflanzen z. B. um sich mit der Kraft der Natur auf den Winter vorzubereiten. Im Herbst ziehen sich die Säfte und Kräfte vieler Pflanzen in die Wurzeln zurück. Das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten organisiert passend zur Jahreszeit einen Workshop speziell zu diesem Thema. Interessierte Frauen lernen Wurzeln und Kräuter zu erkennen und für sich nutzbar zu machen z. B. als Wurzelwein mit heimischen Kräutern, die verdauungsfördernd und stärkend auf das Immunsystem wirken.

Geleitet wird der dreistündige Workshop von Ulrike Möderndorfer, Absolventin der Freiburger Heilpflanzenschule, die auch das Lehramtstudium für Biologie und Chemie absolviert hat. „Ich will den Frauen Kräuter und Wurzeln näher bringen, die vor der Haustüre wachsen und die wir selbstständig und ohne hohe Kosten für unsere Gesundheit nützen können, erklärt die langjährige „Kräuterfrau“.

Der lehrreiche Nachmittag findet am 24. September von 17.00 bis 20.00 Uhr im FGZ Kärnten in der Völkendorfer Straße 23 in Villach statt. Der Unkostenbeitrag inkl. Materialien beträgt EUR 15,--

Anmeldungen im Frauengesundheitszentrum Kärnten
Tel: 04242 – 53 0 55
E-Mail: fgz.sekretariat@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at
Rückfragen an: Mag. a (FH) Melanie Wunder

FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit

Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Institution. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MultiplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.




Presseinformation, 10. August 2009

Der Rhythmus, wo ich mit muss - FGZ Kärnten startet ersten Tanzkurs für Schwangere!

Tanzen ist eine gute Vorbereitung auf die Geburt, es ist ebenso nützlich wie Gymnastik, aber macht viel mehr Spaß! Das neue Angebot steht Schwangeren ab September im Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten zur Verfügung.

Tanzen ersetzt nicht die Geburtsvorbereitung, aber es kann sie unterstützen und bei einer Reihe von Schwangerschaftsbeschwerden zur Linderung beitragen. Beispielsweise bei Übelkeit zu Beginn der Schwangerschaft, wo Bewegung vielen Frauen Erleichterung verschafft. Schwangere, die an schweren Beinen oder Krampfadern leiden, können durch Tanzen den Kreislauf anregen und die Venen kräftigen. In vielen Tänzen werden vor allem die beckennahen Muskelgruppen gestärkt und gedehnt, die während der Geburt sozusagen Schwerstarbeit leisten. Auch der Atemrhythmus und die Tiefe der Atmung kann durch das Tanzen positiv beeinflusst werden, was wiederum bei Gefühlen von Kurzatmigkeit oder bei der Geburt selbst, hilfreich ist.

Beinahe noch wichtiger als das körperliche Training ist die Wirkung des Tanzes als seelisches Aufbaupräparat. Tanzen macht gelassen und selbstbewusst. Wer tanzt, spürt wie es ist, sich eine Zeitlang auf den Körper zu konzentrieren und dabei ein Stück Kontrolle aufzugeben. Außerdem helfen Bewegung und Musik, ein Gespür für Rhythmus zu entwickeln, für den des eigenen Körpers und auch für den Rhythmus des Babys bei der Geburt.

„Das Schöne am Tanzen ist, dass gleichzeitig Entspannung und Krafttanken möglich ist“, erzählt die aus Italien stammende Tanztherapeutin und Kursleiterin Dr.in Roberta Rio, die u.a. am Hebammenzentrum HEVIANA in Bozen und am Ausbildungszentrum für Allgemeinärzte in Udine gearbeitet hat.

„Wir starten diesen Kurs auf Wunsch zahlreicher Frauen, die ihr Körpergefühl stärken wollen, damit sie auch bei der Geburt darauf bauen und vertrauen können,“ erklärt Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des einzigen Frauengesundheitszentrums in Kärnten, wo übrigens auch eine kostenlose Hebammen-Sprechstunde für Schwangere und Mütter angeboten wird.

Termine für die Hebammen-Sprechstunde, sowie für alle anderen aktuellen Veranstaltungen finden Frauen und Mädchen im Internet unter http://www.fgz-kaernten.at

Der Tanzkurs für Schwangere startet am Dienstag den 8. September. Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt, Anmeldungen sind bis 1. September möglich. Der Unkostenbeitrag für 6 Mal 1,5 Stunden beträgt EUR 45,--

FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit

Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Einrichtung. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MultiplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a Regina Steinhauser
Tel.: 04242 – 53 0 55
E-Mail: fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at




Presseinformation, 30. Juli 2009

Heute schon geflirtet, gelächelt, gezwinkert? – FGZ Kärnten organisiert ungewöhnliches Seminar, um die weibliche Gesundheit zu stärken!

Wer kennt ihn nicht den wunderbaren Zustand des Flirtens und Verliebtseins. Wir haben Schmetterlinge im Bauch, fliegen auf Wolke Sieben, fühlen uns rundum g‘sund und könnten Bäume ausreißen. Im Verlauf einer langjährigen Beziehung, schleicht sich häufig die Alltagsroutine ein. Die Partner werden füreinander zur Selbstverständlichkeit. Positives wird meist nicht mehr gesehen und schon gar nicht mehr gesagt. Für Mußestunden in Zweisamkeit bleibt neben Jobs, Terminkalendern und Kindern kaum noch Zeit. Echtes Interesse am anderen, aufeinander zugehen und zuhören sind aber die Voraussetzungen für eine dauerhafte liebevolle Beziehung.

„Zu fühlen, dass man geliebt wird und sich umeinander kümmert, verbessert das emotionale Wohlbefinden, indem es Depressionen und Ängste verringert und psychische Kräfte wie Selbstachtung und Selbstvertrauen steigert“, schreibt etwa Linda Waite, Professorin für Soziologie von der Universität Chicago.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass nicht nur die psychische, sondern auch die körperliche Gesundheit durch eine liebevolle Beziehung verbessert wird. So kam z. B. eine zwölfjährige Studie der Pennsylvania State University zu den Ergebnissen, dass eine gute Liebesbeziehung, in der die Partner emotionale und soziale Unterstützung erfahren, die Abwehrkräfte stärkt sowie den Blutdruck und die Cholesterinwerte senken kann.

Für das Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten steht die Stärkung der psychischen Gesundheit im Vordergrund des ersten Flirtseminars für Frauen in Kärnten.
„Zweifelhafte Flirttipps, wie ich mir den Traummann angle, damit hat unser Wochenendseminar nichts zu tun“, betont Regina Steinhauser, Geschäftsführerin der Einrichtung. „Es geht um das Wiederentdecken jener Seiten in unserer Beziehung, die wir wertschätzen und bewundern, die uns zum Strahlen bringen und für einander einnehmen.“

Mit Humor und praktischen Übungen können Frauen Erfahrungen sammeln, wie sie die Körpersprache im wahrsten Sinne des Wortes für Herzensangelegenheiten einsetzen können. Als Seminarleiterin konnte Jaya Herbst, Psychotherapeutin, Autorin und Supervisorin aus Mannheim gewonnen werden.

„Flirten macht einfach auch Spaß und Humor ist bekanntlich eine ausgezeichnete Medizin“, lädt Regina Steinhauser mit einem Augenzwinkern zum Seminar ein.

Das Seminar findet am 10. und 11. Oktober jeweils von 10.00 bis 18.30 Uhr im Frauengesundheitszentrum Kärnten in Villach statt. Preis EUR 175,--. Anmeldungen können nur noch bis 31. August berücksichtigt werden!

Informationen und Anmeldungen im Frauengesundheitszentrum Kärnten
Tel: 04242 – 53 0 55
E-Mail: fgz.sekretariat@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at

FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit

Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Institution. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MulitplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.




Pressemeldung, 3. Juli 2009



10 Jahre im Zeichen der Frauengesundheit
LR Kaiser gratulierte Frauengesundheitszentrum Kärnten zu zehnjährigem Bestehen


"Frauengesundheit gehört, gesehen". So lautete das Motto mit dem das Frauengesundheitszentrum Kärnten heute, Freitag, anlässlich seines 10 jährigen Bestehens auf den Villacher Hauptplatz über seine Angebote und Tätigkeiten informierte. Gemeinsam mit Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser und der Villacher Sozialstadträtin Gerda Sandriesser blickte FGZ-Leiterin Regina Steinhauser auf eine Vielzahl erfolgreicher Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitszustandes von Kärntens weiblicher Bevölkerung zurück.

"Das FGZ ist DAS Kompetenzzentrum für Frauengesundheit und für mich als Gesundheitsreferenten ein unverzichtbarer und nicht mehr weg zu denkender Partner in der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Kärntner", sagte Kaiser. Die Gesundheitsvorsorge müsse entsprechend geschlechtsspezifisch erfolgen, da Frauen andere Krankheitssymptome als Männer hätten und vielfach anders auf Behandlungen und Medikamente reagieren würden, so Kaiser. Der Gesundheitsreferent verwies auf das in Kärnten als erstem Bundesland ausgearbeitete und in Umsetzung befindliche Frauengesundheitsprogramm mit 57 Maßnahmen, die Punkt für Punkt abgearbeitet würden. Als Beispiel nannte Kaiser eine 2007 und 2008 durchgeführte Aufklärungsreihe zum Thema "psychische Erkrankungen".

"Frauengesundheit fördern und erhalten ist nicht das Privatvergnügen Einzelner, sie ist eine Investition in die Zukunft, denn noch immer sind Frauen die Gesundheitsministerinnen in den Familien", so Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ Kärnten.

Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen des FGZ. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch Entscheidungsträgerinnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen besuchen Gemeinden, Schulen und Firmen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. In Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten.

122.731 Menschen wurden seit der Eröffnung vom Frauengesundheitszentrum Kärnten informiert beraten und unterstützt. 1.428 Beratungen und persönliche Gespräche wurden Mädchen, Frauen und Angehörigen kostenlos und anonym ermöglicht. 779 Veranstaltungen wurden in den Kärntner Gemeinden durchgeführt. 71.700 Kilometer legten die Mitarbeiterinnen im Einsatz für Frauengesundheit bisher zurück. Mit 2.871 Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren wurden Präventivworkshops in Schulen und Jugendheimen durchgeführt. 9.672 Stunden war die Bibliothek geöffnet in der 978 Bücher Frauen kostenlos zur Verfügung stehen. 146 Pressemeldungen wurden ausgesendet. 1.460 Exemplare des erarbeiteten Handbuchs für Eltern und pädagogische Fachkräfte zur Hilfe bei Essstörungen wurden bisher abgegeben. Im vergangenen Monat ging ein Buch nach Australien. 28 Projekte u. a. zu Themen wie Selbstverletzendem Verhalten, Psychische Gesundheit, Gewalt, Sexualität und Gesundheit, Gebärmutterhalskrebs wurden entwickelt und umgesetzt. Davon allein sechs Modellprojekte wie der "Erste Mädchengesundheitskalender" oder "Lust auf Leben" ein Programm zur Prävention von Essstörungen.

(I N F O: Frauengesundheitszentrum Kärnten GmbH; Völkendorfer Straße 23; 9500 Villach; Tel.: 04242 53055; Fax. 04242 53055 15; E-Mail: fgz.sekretariat@fgz-kaernten.at; Internet: www.fgz-kaernten.at)



Rückfragehinweis: Büro LR Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Sternig
Foto: M. Zore




Pressemeldung, 27. Juni 2009

"Mit Bauchladen gegen Gebärmutterhalskrebs“

LR Kaiser und das Frauengesundheitszentrum (FGZ) ziehen Resümee über die erfolgreich abgeschlossene Informationskampagne zur Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs.

40 bis 50 Frauen erkranken in Kärnten jedes Jahr an Gebärmutterhalskrebs, rund 13 Erkrankte sterben pro Jahr. Im Auftrag von Gesundheitsreferenten LR Peter Kaiser informierte das Frauengesundheitszentrum (FGZ) seit Anfang des Jahres über das Problem. „Fakt ist, dass der Gebärmutterhalskrebs zu den am besten vermeidbaren Krebsarten zählt. Leider fehlt es aber oft an der nötigen Information die zur Vorsorge führen würde. Dem haben wir nun erfolgreich entgegengewirkt“, erklärte Kaiser anlässlich des Abschlusses der Aufklärungskampagne „Prävention Gebärmutterhalskrebs“.

Für Kärnten zeige sich, dass in der Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen Frauen lediglich 44%, in der Gruppe der 30 – bis 39 Jährigen 42 % und in der Altersgruppe der 40 – bis 49 jährigen Frauen nur knapp 37 % einmal jährlich an einem für die Früherkennung nötigen PAP-Abstrich teilnehmen.

Um dem Trend entgegenzuwirken entwickelte das FGZ Kärnten im Auftrag des Gesundheitsreferenten neue Maßnahmen wie etwa die „Gesundheitsinfos aus dem Bauchladen“. „Sozial benachteiligte Frauen und bildungsferne Frauen gehen zu Vorträgen ebenso selten wie zur Früherkennung. Deshalb haben wir diese in den vergangenen Monaten genau dort angesprochen wo sie leben, arbeiten und einkaufen“, erklärt die Projektleiterin Mag.a Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ Kärnten. Aktionen gab es unter anderem in Einkaufszentren, auf Dorfplätzen, in Firmen aber auch in Sozialeinrichtungen. Die Aufklärung wurde schließlich auch mit PR-Maßnahmen verstärkt, um möglichst viele Kärntnerinnen erreichen zu können.

Ressümierend wurden 1.751 Frauen durch Veranstaltungen und Aktionen persönlich informiert, 2.990 Informationsfolder und E-Card-Hüllen verteilt und verschickt, 249 Plakate in Ordinationen und Institutionen aufgehängt und über 400 Mal Informationen und Veranstaltungshinweise an Frauen, ÄrztInnen und Fachkräfte aus Gesundheits-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen per E-Mail verschickt.

„Unserem Ziel, nämlich die Information von Kärntner Frauen über die Gebärmutter und mögliche Erkrankungen insbesondere über Ursachen, Risiken, Vorbeugung und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs voranzutreiben, sind wir wieder einen wesentlichen Schritt näher gekommen“, ist Kaiser überzeugt. Zudem konnten Fachgruppen wie Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner, Kinderärztinnen und -ärzte als Multiplikatoren gewonnen werden.

Infos gibt es auf der Homepage www.fgz-kaernten.at.




Presseinformation, 25. Juni 2009

Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung: FGZ Kärnten informiert am 27. Juni in den City Arkaden Klagenfurt!

Im Februar startete das Frauengesundheitszentrum Kärnten im Auftrag des Gesundheitsreferenten LR Dr. Peter Kaiser ein Projekt zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Zum Abschluss des Projektes kommen die Mitarbeiterinnen in die Hauptstadt. Von 10.00 bis 16.00 Uhr können sich Frauen über die Möglichkeiten der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung bei einem Infostand kostenlos informieren.

Mit der regelmäßigen Teilnahme an der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung auch PAP-Abstrich genannt, haben Frauen die Möglichkeit, aktiv zum Erhalt ihrer Gesundheit beizutragen. Der PAP-Abstrich wird von GynäkologInnen durchgeführt und kann Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals feststellen, bevor Krebs entsteht. „Leider nutzen in Österreich nur rund 30 Prozent der Frauen diese Chance und gehen regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Studien belegen, dass die Teilnahmerate bei Frauen über 50 und bei Frauen aus sozial schwachen Schichten sogar noch niedriger ist“ berichtet Mag.a Steinhauser, Geschäftsführerin vom FGZ Kärnten.

Um Frauen zu erreichen, die gar nicht oder nur sehr selten zum Arzt gehen, sind die Mitarbeiterinnen des Frauengesundheitszentrums seit Monaten in Einkaufszentren, Betrieben und Institutionen unterwegs. Am 27. Juni steht auch die Gynäkologin Gabriele Himmer-Perschak für mehrere Stunden als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Ralph Teuber, der Center Manager der City Arkaden unterstützt das FGZ Kärnten gerne: „Es wird uns in den City Arkaden immer ein wichtiges Anliegen sein, den Institutionen aus Kärnten ein Podium zu bieten, gerade bei so wichtigen präventiven Veranstaltungen unterstützen wir gerne das Frauengesundheitszentrum Kärnten.“

Weitere kostenlose Angebote und Materialien, die bis zum Projektende zur Verfügung gestellt werden, sind auf http://www.fgz-kaernten.at/13473.htm zu finden.

FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit
Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Institution. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MultiplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a Regina Steinhauser
Tel.: 04242 – 53 0 55

fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at 

Falls Sie keine weiteren Informationen zu diesem Unternehmen erhalten möchten, antworten Sie bitte auf diese E-Mail mit dem Betreff „Aus Presseverteiler streichen“. Wie werden Sie dann sofort aus der Adressliste nehmen.




Presseinformation, 09. Juni 2009

Selbstverteidigung für Golden Girls – erstmals in Kärnten!

Viele ältere Frauen sind im Alltag mit Situationen konfrontiert, in denen es darum geht, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und diese deutlich zu machen. Hierbei stellten sie sich die Frage, wie sage ich NEIN, wenn ich etwas nicht will? Wie wehre ich mich gegen Angreifer? Was kann ich vorbeugend tun, um mich sicherer zu fühlen, wenn ich allein unterwegs bin? Das Frauengesundheitszentrum Kärnten bietet jetzt erstmals einen maßgeschneiderten Selbstverteidigungskurs für Frauen ab 50 Jahren - die Golden Girls eben, an.

„Villach ist zwar grundsätzlich eine sichere Stadt, aber es kann zu Übergriffen kommen, dass wissen auch die Frauen, die zu uns ins Frauengesundheitszentrum kommen und sich nach speziellen Selbstverteidigungskursen für ältere Frauen erkundigen. Diese Frauen wollen sich verständlicherweise nicht zu einem Kurs für Mädchen anmelden und fühlen sich auch von Kampfsportarten nicht angesprochen. Wehren kann ich mich aber auch mit 60, wenn ich weiß wie es geht und wenn ich ausprobiert habe, wie ich meinen Schlüssel, Regenschirm oder Spazierstock zur Notwehr einsetzen kann“, sagt Mag.a Regina Steinhauser, Leiterin des FGZ Kärnten.

„Der Selbstverteidigungskurs für Golden Girls des Frauengesundheitszentrum Kärnten basiert auf dem Schulungskonzept „Drehungen“ bei dem es nicht um komplizierte Techniken sondern vor allem um Selbstbewusstsein und Körpersprache geht“, erläutert Maria Tresk-Dörfler, die auf eine jahrzehntelange Erfahrung als Trainerin von Selbstverteidigungskursen speziell für Frauen zurück greifen kann. „Es geht darum Ängste und Unsicherheiten auf ein gesundes Maß von Vorsicht zu bringen, ohne das eigene Leben eingrenzen zu müssen, weil frau sich nach 19.00 Uhr nicht mehr allein in eine Straße, oder Tiefgarage traut. In unserem neuen Selbstverteidigungskurs erfahren Frauen höheren Alters, dass sie sich auf ihre eigene Kraft verlassen und weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Im Sinne der psychosozialen Gesundheitsförderung ein extrem wichtiger Faktor“, stellt Steinhauser weiter fest.

Der Selbstbverteidigungskurs findet am 23. Juni und 2. Juli jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr statt. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf EUR 15,--

Informationen und Anmeldungen im Frauengesundheitszentrum Kärnten
Tel: 04242 – 53 0 55
E-Mail: fgz.sekretariat@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at

FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit

Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Institution. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MulitplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.





Presseinformation, 8. Juni 2009

Krafttankstelle für Mütter: FGZ Kärnten organisiert Workshop im Kindergarten!

Mütter stehen zahlreichen Anforderungen gegenüber. Familienmanagerin, Seelentrösterin, Krankenschwester, Taxifahrerin und ganz nebenbei noch die Anforderungen im Beruf. Alles kein Problem, oder vielleicht doch? Nicht selten fragen sich Mütter, wann komme ich? Wie kann ich Kraft tanken und meine Batterien wieder aufladen? Wie kann ich neben allen meinen Aufgaben noch Zeit für mich finden?

Das Frauengesundheitszentrum Kärnten organisiert in Zusammenarbeit mit dem AVS Kindergarten in St. Kanzian einen Workshop genau zu diesen Fragen. Die Trainerin, Ulrike Wöhlert, selbst zweifache Mutter und Unternehmerin sagt: „Es geht um das eigene Zeitmanagement, und darum das Leben als Mutter und als Frau bewusst zu gestalten, um Kraftquellen wieder zu entdecken.“

„Das permanente Gefühl, die Erwartungen der anderen nicht erfüllen zu können, nie wirklich Zeit zu haben, um Durchzuschnaufen kann ernsthafte Gesundheitsschäden verursachen“, berichtet Mag.a Regina Steinhauser, Leiterin des FGZ Kärnten. Deshalb setzt das Frauengesundheitszentrum auch hier auf Prävention. Ausgleichsstrategien, einfache Übungen zur Entspannung und Tipps zur Stressvermeidung sind Schwerpunkte am Vormittag im Kindergarten. Auch der Zeitpunkt wurde frauen- bzw. kindergerecht gewählt und so ist der Workshop selbst schon ein Ausstieg aus dem Stress des Alltags.

Termin: 16. Juni 2009, 9.00 bis 11.30 Uhr
Ort: AVS Kindergarten St. Kanzian, Schulstraße 4, 9122 St. Kanzian

Der Workshop ist für alle Mütter kostenlos!


Infos im FGZ Kärnten bei Mag.a (FH) Christiane Hintermann
Tel.: 04242 – 53 0 55
E-Mail:fgz.sekretariat@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at




FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit

Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Institution. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MulitplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.




Presseinformation, 26. März 2009

Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung: FGZ informiert am 30. März im ATRIO!

Im Februar startete das FGZ Kärnten im Auftrag des Gesundheitsreferenten LR Dr. Peter Kaiser eine Kampagne zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Kommenden Montag sind die Mitarbeiterinnen mit Ihren Bauchläden im ATRIO - EKZ in Villach unterwegs. Von 8.00 bis 12.00 Uhr können sich Frauen über die Möglichkeiten der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung informieren.

Mit der regelmäßigen Teilnahme an der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung auch PAP-Abstrich genannt, haben Frauen die Möglichkeit, aktiv zum Erhalt ihrer Gesundheit beizutragen. Der PAP-Abstrich wird von GynäkologInnen durchgeführt und kann Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals feststellen, bevor Krebs entsteht. „Leider nutzen in Österreich nur rund 30 Prozent der Frauen, diese Chance und gehen regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Studien belegen, dass die Teilnahmerate bei Frauen über 50 und bei Frauen aus sozial schwachen Schichten, sogar noch niedriger ist“ berichtet Mag.a Steinhauser, Geschäftsführerin vom FGZ Kärnten.

Um Frauen zu erreichen, die gar nicht, oder nur sehr selten zum Arzt gehen, hat sich das FGZ Kärnten etwas völlig Neues einfallen lassen. Mit Bauchläden voll mit Infos für Frauen, touren die Mitarbeiterinnen in den kommenden Monaten in Einkaufszentren, auf Wochenmärkten und in Firmen quer durch Kärnten.

Gemeinden, Firmen und Sozialeinrichtungen können sich noch bis Juni im FGZ melden, dann machen die Mitarbeiterinnen mit den Bauchläden auch bei Ihnen Station.

Weitere kostenlose Angebote, Materialien und die nächsten Termine der Kampagne sind auf http://www.fgz-kaernten.at/13473.htm zu finden.

FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit

Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Institution. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MulitplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.


Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a Regina Steinhauser
Tel.: 04242 – 53 0 55
fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at
www.fgz-kaernten.at




Presseinformation, 25. März 2009

FGZ Kärnten startet kostenlose Hebammen-Sprechstunde
Schwangere und Mütter können sich ab 26. März regelmäßig mit ihren Fragen rund ums Kinderkriegen und Kinderhaben an eine erfahrene Hebamme wenden.



Viele Frauen lernen Hebammen meist nur im Krankenhaus kennen, wenn sie dort zur Geburt sind. Hebammen können Frauen jedoch mit ihrem Wissen schon in der Geburtsvorbereitung unterstützen oder nach der Geburt praktische Tipps z. B. für die Pflege des Neugeborenen und das Stillen geben. „Leider wissen nur sehr wenige Frauen, welche Unterstützung sie sich, wie von einer Hebamme holen können“, erklärt Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ Kärnten. Das FGZ möchte Frauen den Zugang zu dieser Hilfe erleichtern und bietet eine kostenlose monatliche Hebammen-Sprechstunde an.

„Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und die erste Zeit nach der Geburt sind eine besondere Lebensphase für Mütter, Väter und die Babys. Hebammen können helfen, dass Babys so sanft wie möglich und so sicher wie nötig ins Leben starten,“ so formuliert es die beratende Hebamme, Ingrid Lerch.



Die erste Hebammen-Sprechstunde findet am 26. März ab 9.00 Uhr im FGZ Kärnten statt. „Selbstverständlich kann auch die Hebammen-Sprechstunde, wie jede andere Beratung im FGZ Kärnten, anonym in Anspruch genommen werden“, betont Steinhauser. Die nächsten Termine für die Hebammen-Sprechstunde, sowie für alle anderen Beratungen finden Frauen und Mädchen im Internet unter http://www.fgz-kaernten.at/11907.htm

FGZ Kärnten – Kompetenzzentrum für Frauengesundheit

Seit 1999 ist die Einrichtung das Kärntner Kompetenzzentrum für frauenspezifische Gesundheitsförderung und Prävention. Orientierungshilfe, Wissensvermittlung und Frauengesundheit zum Thema zu machen, sind die wichtigsten Leistungen der gemeinnützigen Institution. Neben Frauen und Mädchen, nutzen Fachkräfte, Gemeinden aber auch EntscheidungsträgerInnen das FGZ Kärnten als Informations- und Anlaufstelle. Die Mitarbeiterinnen gehen in Gemeinden, Schulen, Firmen und Institutionen, um Mädchen und Frauen den Zugang zu Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Am Standort in Villach werden kostenlose und anonymen Beratungen, eine umfassende Bibliothek und ein Lehrmittelverleih angeboten. Die Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Modellprojekten ist neben der fachlichen Unterstützung von MulitplikatorInnen eine weitere Kernaufgabe des einzigen Frauengesundheitszentrums im Bundesland Kärnten.


Rückfragen richten Sie bitte an:
Mag.a Regina Steinhauser
Tel.: 04242 – 53 0 55
fgz.steinhauser@fgz-kaernten.at
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Presseaussendung, 24. Februar 2009


Hingehen, Vorsorgen, Schützen!
FGZ Kärnten startet Kampagne zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs


Gebärmutterhalskrebs gehört zu den am besten verhinderbaren Krebsarten. Leider nutzen immer noch etliche Frauen nicht die Chance zur Früherkennung. Das Frauengesundheitszentrum tourt ab kommenden Samstag durch Einkaufszentren, Firmen und Gemeinden.

Mit der regelmäßigen Teilnahme an der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung auch PAP-Abstrich genannt, haben Frauen die Möglichkeit, aktiv zum Erhalt ihrer Gesundheit beizutragen. Der PAP-Abstrich wird von GynäkologInnen durchgeführt und kann Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals feststellen bevor Krebs entsteht. „Leider nutzen in Österreich nur rund 30 Prozent der Frauen, diese Chance und gehen regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Studien belegen, dass die Teilnahmerate bei Frauen über 50 und bei Frauen aus sozial schwachen Schichten, sogar noch niedriger ist“ berichtet Mag.a Steinhauser, Geschäftsführerin vom FGZ Kärnten.

Auf Initiative des Gesundheitsreferenten des Landes Kärnten entwickelt das FGZ Kärnten Maßnahmen, um Frauen besser über Gebärmutterhalskrebs und die Chancen der Früherkennung zu informieren. Um Frauen zu erreichen, die gar nicht oder nur sehr selten zum Arzt gehen, hat sich das FGZ Kärnten etwas völlig Neues einfallen lassen. Mit Bauchläden voll mit Infos für Frauen, werden die Mitarbeiterinnen in den kommenden Monaten in Einkaufszentren, auf Wochenmärkten und in Firmen quer durch Kärnten touren. Der Auftakt findet kommenden Samstag in Feldkirchen statt. Am Wochenmarkt, am Hauptplatz und im Feldkirchner City Center können sich Frauen von 8.00 bis 12.00 Uhr informieren. Unterstützt wird das FGZ Kärnten dabei von der Feldkirchner Gynäkologin Dr.in Petra Schaller.

Gemeinden, Firmen und Soziale Einrichtungen können sich noch bis Juni im FGZ melden, dann machen die Mitarbeiterinnen mit den Bauchläden auch bei Ihnen Station.
Weitere kostenlose Angebote, Materialien und Termine der Kampagne sind auf www.fgz-kaernten.at zu finden.



Rückfragen: Mag.a Regina Steinhauser, 04242 – 53 0 55





Freitag, 23. Jänner 2009 


Dr.in Beate Prettner, LR Dr. Peter Kaiser, Mag.a Regina Steinhauser (v.l.n.r.)


"Hingehen – Vorsogen – Schützen"

LR Kaiser startet Informationskampagne zur Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs – Fachliche Leitung übernimmt Frauengesundheitszentrum Kärnten


40 bis 50 Frauen erkranken in Kärnten jedes Jahr an Gebärmutterhalskrebs, rund 13 Erkrankte sterben pro Jahr. "Dabei zählt der Gebärmutterhalskrebs zu den am besten verhinderbaren Krebsarten. Leider fehlt es aber oft an der nötigen Information, die zur Vorsorge führen würde. Dem wirken wir nun entgegen“ erklärte, heute Freitag, Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser bei der Präsentation des Projektes "Prävention Gebärmutterhalskrebs“ gemeinsam mit der Gynäkologin LAbg. Beate Prettner und Regina Steinhauser vom Frauengesundheitszentrum (FGZ) Kärnten.

Für Kärnten zeige sich, dass in der Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen Frauen lediglich 44 Prozent, in der Gruppe der 30 – bis 39- Jährigen 42 Prozent und in der Altersgruppe der 40 – bis 49-Jährigen nur knapp 37 Prozent einmal jährlich an einen für die Früherkennung nötigen PAP-Abstrich vornehmen lassen.

Im Auftrag des Gesundheitsreferenten entwickelte das FGZ Kärnten nun neue Maßnahmen wie beispielsweise die "Gesundheitsinfos aus dem Bauchladen“. "Sozial benachteiligte und bildungsferne Frauen gehen zu Vorträgen ebenso selten wie zu einer Früherkennungsuntersuchung. Deshalb werden wir sie in den nächsten Monaten dort ansprechen wo sie leben, arbeiten, einkaufen“, erklärt Projektleiterin und FGZ-Geschäftsführerin Regina Steinhauser. Die Aktionen sind in Einkaufszentren, auf Dorfplätzen, in Firmen aber auch in Sozialeinrichtungen geplant. Begleitende PR-Maßnahmen wie Einschaltungen in TV und Printmedien sowie Plakate bei Hausärzten und Kinderärzten sollen dafür sorgen, dass möglichst viele Kärntnerinnen erreicht werden. "Hingehen - Vorsorgen – Schützen" lautet der Appell, wenn es um Gebärmutterhalskrebs und seine Früherkennung geht.

Ziel des Projektes, das am 28. Februar im FMZ Feldkirchen startet und bis Ende Juni 2009 dauert, ist es, die Information von Kärntner Frauen über Gebärmuttererkrankungen, über Ursachen, Risiken, Vorbeugung und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs weiter voranzutreiben. Allgemeinmediziner, Kinderärzte sollen dabei als Multiplikatoren gewonnen werden. "Bewusstseins- und Öffentlichkeitsarbeit soll die Chancen für eine möglichst frühzeitige Erkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals erhöhen“, so Kaiser.

"Unser Ziel ist es, Frauen deutlich stärker zur regelmäßigen Vorsorge-Untersuchung zu motivieren“, sind sich Kaiser, Prettner und Steinhauser einig. "Der jährliche Abstrich muss selbstverständlich werden - jede Frau muss sich das wert sein. Wenn wir unser Ziel erreichen, hätten wir 2/3 weniger Erkrankte und könnten diese Frauen vor großem Leid schützen. Denn um wieder gesund zu werden, braucht es eine radikale Operation mit beträchtlichen Nebenwirkungen", so Prettner.

Wie stark die Bereitschaft zur Inanspruchnahme von präventiven Gesundheitsmaßnahmen von Einkommen, Bildung und Migration abhängt, zeigen auch wissenschaftliche Studien. In Kärnten haben 41 Prozent der Frauen lediglich einen Pflichtschulabschluss als höchste Schulbildung. Das durchschnittliche Jahres-Nettoeinkommen von Frauen beträgt in Kärnten um 36 Prozent weniger, als das der Männer. "Vorsorgeuntersuchungen inklusive gynäkologische Untersuchungen werden von Frauen mit steigendem Alter tendenziell immer seltener in Anspruch genommen. Unser Ziel muss es sein, diesen Umstand positiv zu beeinflussen“, führte Kaiser weiter aus.

Im Jahr 2003 wurden bei Vertragsärzten der Kärntner Gebietskrankenkasse beziehungsweise in den GKK-Einrichtungen in der Altersgruppe zwischen 31 und 40 Jahren noch 11.661 Vorsorgeuntersuchungen inkl. gynäkologischer Untersuchung vorgenommen. In der Altersgruppe zwischen 61 und 70 Jahren jedoch nur noch 7.788.

I N F O S: www.fgz-kaernten.at


Rückfragehinweis: Büro LR Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger
Foto: Büro LR Kaiser/Eggenberger