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Sexuelle Gesundheiten
- Die eigene Sexualität finden und ausleben – egal ob hetero- oder homosexuell - Selbstbewusst und eigenverantwortlich über den eigenen Körper und die Sexualität bestimmen Das sind die Anliegen des FGZ Kärnten als Kompetenzzentrum für Sexuelle Gesundheiten und Verhütung. Mädchen und Frauen sollen ermächtigt werden, zu ihrer Sexualität zu stehen, sich wenn nötig ausreichend abzugrenzen und zu schützen, sowie die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und nicht zu missachten. Die Auseinandersetzung mit traditionellen Rollenbildern, altersgerechte Aufklärung und Informationsvermittlung über Verhütung, Schwangerschaftsabbruch, HIV und Aids, sexuell übertragbare Erkrankungen und Menstruation sind Ziele der Arbeit, um einen selbstbewussten und selbstbestimmten Zugang zu Weiblichkeit, Körper und Sexualitäten zu finden.
Daten und Fakten:
• Schwangerschaftsabbruch: In Österreich hat jede Frau laut Gesetz das Recht auf einen für sie sicheren Schwangerschaftsabbruch, wenn dieser innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft durchgeführt wird.
• Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der Gebärmutter und verbindet die Scheide mit der Gebärmutterhöhle. Am Gebärmutterhals können Veränderungen der oberflächlichen Zellschicht entstehen. Man spricht von Gebärmutterhalskrebs, wenn die Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals bösartig sind.
• Die "Pille danach" ist ein Notfallverhütungsmittel, der Wirkstoff dieser Pille verzögert den Eisprung. Auf eine bereits bestehende Schwangerschaft hat die "Pille danach" keinen Einfluss.
• Jährlich infizieren sich rund 400 Menschen in Österreich mit HIV. In Österreich ist eine Zunahme der sexuell übertragbaren Erkrankungen Syphillis und Gonorrhoe zu beobachten.
• Teenagerschwangerschaften: Es wird davon ausgegangen, dass der Großteil an Schwangerschaften von Mädchen im Alter von 15–19 Jahren ungewollt ist. Rund 3,9 Prozent der Kärntner Schwangeren des Jahres 2005 waren Mädchen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren.
• Da eine heterosexuelle Orientierung noch immer als Norm gilt, kommen lesbische Frauen als Zielgruppe von Gesundheitsmaßnahmen kaum vor. Ebenso bestehen große Wissensdefizite im Hinblick auf die Verhütung sexuell übertragbarer Erkrankungen oder psychosozialer Unterstützungsangebote bei lesbischen Frauen und Fachkräften.
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Ungewollt schwanger - Eine Broschüre des Netzwerkes der österreichischen Frauengesundheitszentren
zum Download der Broschüre "Ungewollt Schwanger"
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