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Sexuelle Gesundheiten / Verhütung Themenübersicht

Sexuelle Gesundheiten

- Die eigene Sexualität finden und ausleben – egal ob hetero- oder homosexuell
- Selbstbewusst und eigenverantwortlich über den eigenen Körper und die Sexualität bestimmen
Das sind die Anliegen des FGZ Kärnten als Kompetenzzentrum für Sexuelle Gesundheiten und Verhütung.
Mädchen und Frauen sollen ermächtigt werden, zu ihrer Sexualität zu stehen, sich wenn nötig ausreichend abzugrenzen und zu schützen, sowie die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und nicht zu missachten.
Die Auseinandersetzung mit traditionellen Rollenbildern, altersgerechte Aufklärung und Informationsvermittlung über Verhütung, Schwangerschaftsabbruch, HIV und Aids, sexuell übertragbare Erkrankungen und Menstruation sind Ziele der Arbeit, um einen selbstbewussten und selbstbestimmten Zugang zu Weiblichkeit, Körper und Sexualitäten zu finden.

Daten und Fakten:

Schwangerschaftsabbruch: In Österreich ist der Schwangerschaft innerhalb der ersten 3 Monate straffrei, wenn dieser laut Fristenlösung innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft durchgeführt wird.

• Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der Gebärmutter und verbindet die Scheide mit der Gebärmutterhöhle. Am Gebärmutterhals können Veränderungen der oberflächlichen Zellschicht entstehen. Man spricht von Gebärmutterhalskrebs, wenn die Veränderungen der Zellen am Gebärmutterhals bösartig sind.

• Die "Pille danach" ist ein Notfallverhütungsmittel, der Wirkstoff dieser Pille verzögert den Eisprung. Auf eine bereits bestehende Schwangerschaft hat die "Pille danach" keinen Einfluss.

• Jährlich infizieren sich rund 400 Menschen in Österreich mit HIV. In Österreich ist eine Zunahme der sexuell übertragbaren Erkrankungen Syphillis und Gonorrhoe zu beobachten.

Teenagerschwangerschaften:Weltweit werden jährlich 14 Millionen Kinder von Teenager Müttern geboren – das entspricht 10% aller Geburten. Durch die körperliche Unreife vieler junger Mütter steigt ihr Risiko zu sterben oder eine schwere gesundheitliche Beeinträchtigung davonzutragen – Komplikationen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen von Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren.
Auch in Kärnten zählen Teenagerschwangerschaften zur Realität: Bei den 15- bis 20ig jährigen Müttern verzeichnete Kärnten 2009 142 Geburten, 2010 waren es 152. Zahlen für Mütter unter 15 Jahren liegen nur österreichweit vor, zeigen jedoch laut Statistik Austria eine steigende Tendenz mit 7 Lebendgeburten 2008, 14 Geburten im Jahr 2009 und bereits 17 Geburten von Müttern unter 15 Jahren im Jahr 2010

• Da eine heterosexuelle Orientierung noch immer als Norm gilt, kommen lesbische Frauen als Zielgruppe von Gesundheitsmaßnahmen kaum vor. Ebenso bestehen große Wissensdefizite im Hinblick auf die Verhütung sexuell übertragbarer Erkrankungen oder psychosozialer Unterstützungsangebote bei lesbischen Frauen und Fachkräften.




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Ungewollt schwanger - Eine Broschüre des Netzwerkes der österreichischen Frauengesundheitszentren

zum Download der Broschüre "Ungewollt Schwanger"

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